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Ästhetische Erfahrungen

Theoretische Konzepte und empirische Befunde zur kulturellen Bildung

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Edited By Sabine Grosser, Katharina Köller and Claudia Vorst

Im Rahmen der aktuellen Diskussion zur ästhetischen und kulturellen Bildung gehen Autorinnen und Autoren unterschiedlicher kulturwissenschaftlicher Disziplinen der Frage nach, was ästhetische Erfahrungen sind. Indem sie interdisziplinär sowie ästhetisch-transformatorisch arbeiten, können sie erörtern, wie sich etwas derart Flüchtiges und der Subjektivität Verhaftetes empirisch fassen und in Bildungsinstitutionen initiieren und vermitteln lässt. In den Projekten verlassen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den gewohnten Lernort, übersetzen Materialien in Sprache und Schrift, Texte in Film oder Literatur in Tanz oder werden dazu angehalten, ihre eigenen Wahrnehmungsmuster zu hinterfragen.

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Heldenmaterial 3.0 – Empirische Befunde zur Identitätsbildung in einem performativen Theaterprojekt mit Vorschulkindern (Katharina Gefele / Sabrina Wiescholek / Marguerite Windblut / Ilka Zänger)

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Katharina Gefele, Sabrina Wiescholek, Marguerite Windblut und Ilka Zänger

Heldenmaterial 3.0 – Empirische Befunde zur Identitätsbildung in einem performativen Theaterprojekt mit Vorschulkindern

Abstract: This paper gives insight into the performance Heldenmaterial 3.0 and its contemporary performative approach and situates the project in the discourse of aesthetic education. Furthermore, the paper discusses the design and results of the accompanying empirical research setting the focus on identity development.

Ganz aufrecht steht Leila am vorderen Bühnenrand. Sie muss sich ein bisschen strecken, um in das Mikrophon, das vor ihr aufgestellt ist, sprechen zu können. Doch was sie sagt, ist gut zu verstehen: „Ich habe vor gar nichts Angst!“ Das Publikum reagiert – mit erstauntem Lachen. Den Rahmen zu diesem Satz bildet ein performatives Theaterprojekt mit dem Titel Heldenmaterial 3.0 unter Leitung der Theaterpädagog*innen Marguerite Windblut und Ilka Zänger, das zum dritten Mal am städtischen Theater einer nordrhein-westfälischen Großstadt durchgeführt wurde.1 Der kooperative Ansatz dieses Projektes ermöglicht es, 20 Kinder aus vier verschiedenen Kindertageseinrichtungen in heterogenen Kleingruppen unter theaterpädagogischer Leitung sowie der Betreuung von sechs Studierenden individuell zu fördern. Ziel ist es, die Identitätsbildung im Übergang von der Kita zur Grundschule zu unterstützen. Im Mittelpunkt des ästhetischen Prozesses steht die performative Auseinandersetzung mit der eigenen kindlichen Lebenswelt. Untersucht wird, welche Bedeutung diese ästhetischen Prozesse für die Entwicklung der Identität der Kinder haben. Im Fokus stehen zwei entwicklungspsychologische Aspekte im Übergang von der...

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