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Schwabstedt und die Bischöfe von Schleswig (1268-1705)

Beiträge zur Geschichte der bischöflichen Burg und Residenz an der Treene

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Edited By Oliver Auge and Stefan Magnussen

Der Band umfasst die Beiträge eines 2018 in Schwabstedt veranstalteten Symposiums. Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland präsentierten aus archäologischer, historischer wie kunsthistorischer Perspektive erstmals eine umfassende Bewertung der bischöflichen Burg- und Residenzgeschichte in Schwabstedt. Die Autoren und die Autorin schlagen einen weiten Bogen von der Entstehung der Burg infolge der Übertragung Gottorfs an die Schleswiger Herzöge im Jahr 1268 bis zum Abriss des daraus hervorgegangenen frühneuzeitlichen Schlosses. Sie skizzieren dabei einerseits die überregionale Bedeutung, illustrieren jedoch auch das Wirken der Bischöfe vor Ort. Der Band ist somit ein wichtiger Beitrag für die stärkere Berücksichtigung dieses heute weitgehend vergessenen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Herrschaftszentrums in der regionalen wie überregionalen Geschichte.

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Schwabstedt und die spätmittelalterlichen Bischofsresidenzen im norddeutschen Raum – Archäologisch-baugeschichtliche Aspekte

Extract

Felix Biermann

Abstract

In this paper, the castle of Schwabstedt is examined from an archaeological point of view, in consideration of written sources and historical pictures, and analysed in the context of the medieval bishop’s residences in northern Germany (with some excursions). It is emphasized that the episcopal castles basically corresponded to the type of manorial architecture of their respective time and region. Moreover, they were always strong fortified. As special features, however, a very representative architecture (mostly in brick Gothic style) can be mentioned, stylistic relationships between the cathedrals in the episcopal cities and the residences mostly located in the country, very splendid chapels, also large area dimensions of main castle and outer bailey. From this overview, conclusions are drawn about the largely disappeared Schwabstedt castle.

An den westlichen Ausläufern des Geestabhangs von Schwabstedt liegt in der Treeneniederung ein von Wällen und Gräben umgebener Hügel, der den Namen „Schlossplatz“ oder „Schlosswarft“1 trägt. Hier befand sich das Schwabstedter Schloss, das auf das späte Mittelalter zurückging und im frühen 18. Jahrhundert abgetragen wurde. Die Erdwerke sind recht gut erhalten, aufgrund von Privatanwesen im Osten und Norden sowie eines Hafenareals im Süden jedoch kaum zugänglich. Auch bei einer Inspektion des Terrains bleiben die nähere Gestalt und die Baustrukturen der Burg ungewiss. Ihre bescheidenen Relikte verraten nichts von der ehemals großen Bedeutung als Residenz der Schleswiger Bischöfe.

Die an den Arch...

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