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Wort- und Formenvielfalt

Festschrift für Christoph Koch zum 80. Geburtstag. Unter Mitarbeit von Daniel Petit

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Edited By Anna Jouravel and Audrey Mathys

Die Festschrift ehrt Christoph Koch, Professor für Vergleichende und Indogermanische Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Zu seinem 80. Geburtstag vereint der Band wissenschaftliche und persönliche Beiträge von Kollegen, Schülern und Freunden. Sie umfassen verschiedene Bereiche der historischen und modernen Sprachwissenschaften wie der Indogermanistik, der Byzantinistik, der Slavistik oder Baltistik, greifen kunsthistorische und editionsphilologische Fragestellungen auf und spiegeln somit das breite Spektrum der Interessens- und Forschungsgebiete des Jubilars wider.

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Jungavestisch ərəduuafšnī-, Sanskrit ūrdhvastanī-

Bernhard Forssman

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Das altertümliche jungavestische Kompositum ərəduuafšnī- ‚mit aufrechten Brüsten‘ hat im Sanskrit die genetische Entsprechung ūrdhvastanī-, formal modernisiert und erst in der jüngeren Sprache bezeugt, aber trotzdem frühen Ursprungs, wie sich aus dem bereits vedischen Antonym lambastanī- ‚mit hängenden Brüsten‘ erschließen läßt.

 

Das zweite Kapitel des jungavestischen Textes Hadōxt Nask (HN) beschreibt die Geschicke der Menschenseele (av. uruuan-) und ihrer Funktionen nach dem Tode des Menschen.1 In der dritten Nacht verspürt die Seele des Rechtgläubigen (aṣ̌auuan-) einen angenehmen Wind, HN 2,7–8, und hat anschließend das folgende Erlebnis:

HN 2,9

aŋ́hā̊. dim. vātaiiā̊. frə̄rəṇta. saδaiieiti. yā. hauua. daēna. kainīnō. kəhrpa. srīraiiā̊.

xšōiθniiā̊. auruša.bāzuuō.

amaiiā̊. huraoδaiiā̊.

uzarštaiiā̊. bərəzaitiiā̊.

ərəduuafšniiā̊. sraotanuuō.

āzātaiiā̊. raēuuasciθraiiā̊.

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