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Der Unternehmenskaufvertrag als Vertrag zu Gunsten der Arbeitnehmer

Unter besonderer Berücksichtigung von tariflichen Bezugnahmeklauseln

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Eva-Maria Reuter

Die Arbeit untersucht, inwieweit Regelungen in einem Unternehmenskaufvertrag geeignet sind Ansprüche der Arbeitnehmer im Wege eines Vertrags zu Gunsten Dritter zu begründen. Während sich dies dem Grunde nach für eine Vielzahl von Fällen, wie zum Beispiel dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen, einer Standortgarantie und Ähnlichem als unproblematisch bejahen lässt, ergeben sich in Bezug auf tarifliche Zusicherungen bzw. Bezugnahmen zahlreiche und von der Literatur bisher kaum beachtete Probleme. Ausgehend davon wird unter anderem der Frage nachgegangen, wie eine tarifliche Bezugnahme in einem Unternehmenskaufvertrag auszulegen ist und ob aus dem gewollten Vertrag zu Gunsten Dritter nicht ein Vertrag zu Lasten Dritter wird.

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INHALTSVERZEICHNIS

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Einleitung ............................................................................................................ 11 ERSTES KAPITEL Allgemeines zum Unternehmenskauf ................................................................. 13 A. Arten des Unternehmenskaufvertrags ........................................................ 13 B. Form des Unternehmenskaufvertrags ......................................................... 13 C. Rolle der Arbeitnehmerschaft bei der Übertragung eines Unternehmens . 14 D. § 613a BGB ................................................................................................ 15 I. Anwendungsvoraussetzungen des § 613a BGB .................................... 16 1. Übergang eines Betriebs und Betriebsteils ......................................... 16 2. Wechsel des Inhabers durch Rechtsgeschäft ...................................... 18 II. Rechtsfolgen des § 613a BGB .............................................................. 19 1. Eintritt des Erwerbers in die bestehenden Arbeitsverhältnisse ........... 19 2. Haftung und Kündigungsverbot .......................................................... 20 E. Beteiligung/Einflussnahme der Arbeitnehmer bezüglich der Veräußerung ................................................................................................ 21 I. Individuelle Beteiligung/Einflussnahme durch die Ausübung des Widerspruchsrechts ............................................................................... 21 1. Die Unterrichtungsverpflichtung ........................................................ 22 2. Formelle Voraussetzungen des Widerspruchs .................................... 24 3. Einflussnahme des einzelnen Arbeitnehmers durch Widerspruchs- recht ..................................................................................................... 24 a) Widerspruch und Kündigungsgefahr .............................................. 25 b) Sozialauswahl und Widerspruchsgründe ........................................ 26 aa) Meinungsstand .......................................................................... 26 bb) Stellungnahme .......................................................................... 27 4. Zwischenergebnis ................................................................................ 31 II. Kollektive Beteiligung/Einflussnahme der Arbeitnehmer bezüglich der Veräußerung .................................................................................... 32 1. Unterrichtung des Wirtschaftsausschusses bzw. des Betriebsrats, § 106 BetrVG ...................................................................................... 33 a) Rechtzeitige Unterrichtung ............................................................. 35 b) Umfassende Unterrichtung unter Vorlage der erforderlichen Unterlagen ....................................................................................... 40 2. Unterrichtung des Betriebsrats beim Unternehmenskauf gemäß § 80 II BetrVG .................................................................................... 43 3. Beteiligungsrechte des Betriebsrats bei einer Betriebsänderung, §§ 111 ff. BetrVG ............................................................................... 44 6a) Anwendungsbereich der §§ 111 ff. BetrVG ................................... 44 aa) Mindestarbeitnehmerzahl und Bestehen eines Betriebsrats ..... 44 bb) Betriebsänderung ...................................................................... 45 (1) Unternehmens- und Unternehmensteilübertragung als Betriebsänderung ............................................................................ 45 (2) Betriebsübergang als Betriebsänderung .................................... 46 (3) Betriebsteilübergang als Betriebsänderung ............................... 46 (4) Zwischenergebnis ...................................................................... 47 b) Unterrichtungs- und Beratungsanspruch des Betriebsrats .............. 47 c) Mitwirkungsanspruch bezüglich eines...

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