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Mehrsprachigkeit durch bilingualen Unterricht?

Analysen der Sichtweisen aus europäischer Bildungspolitik, Fremdsprachendidaktik und Unterrichtspraxis

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Bettina Deutsch

Die Autorin untersucht, ob bilingualer Unterricht automatisch Mehrsprachigkeit fördert. Diese Annahme legen europapolitische Dokumente und fremdsprachendidaktische Veröffentlichungen häufig nahe. Dabei gilt Einsprachigkeit als Ziel guten bilingualen Unterrichts. Ob und wie dieser Widerspruch aufgelöst werden kann, diskutieren Dokumente aus Bildungspolitik, fachdidaktische Konzepte und die Akteur_innen selbst. Die Triangulation der unterschiedlichen Perspektiven ergibt ein differenziertes Gesamtbild der Zusammenhänge von Mehrsprachigkeit und bilingualem Unterricht und ermöglicht eine neue Sichtweise auf dieses besondere Verhältnis.

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5. Darstellung der Ergebnisse

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Das folgende Kapitel stellt die Analyseergebnisse der Gruppendiskussionen mit den Lehrer_innen (Kap. 5.1) und die Analyseergebnisse der Fragebogenstudie mit den Schüler_innen vor (Kap. 5.2). In Kapitel 5.3. erfolgt eine Zusammenfüh- rung der Lehrer_innen und Schüler_innenergebnisse und somit die Beantwor- tung der Forschungsfragen der empirischen Studie (vgl. Kap. 4.2). Bei der Darstellung der Ergebnisse der inhaltlich strukturierenden Inhalts- analyse gilt, dass Wirklichkeit nicht reproduziert, sondern konstruiert wird (vgl. Bellingrodt 2011: 150). Die besondere Herausforderung für die Forscher_innen liegt deshalb darin auszuwählen, wie die Ergebnisse anhand der Daten dargestellt werden sollen. „Welcher Weg gewählt wird, hängt von den Erkenntnisinteressen des Forschers, aber ebenso vom Datenmaterial selbst ab.“ (Matt 2007: 581 zitiert nach Bellingrodt 2011: 151). Um die Forschungsfragen (vgl. Kap. 4.2) beantworten zu können, entschied ich mich für folgende Auswertungsschritte bei denen stets, wie bei der inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse üblich, die Themen im Mittelpunkt stehen. Die von Kuckartz (2012: 93) vorgeschlagene kategorienbasierte Auswertung entlang der Hauptkategorien und die Analyse der Subkategorien sowie ihrer Zusam- menhänge innerhalb einer Hauptkategorie ermöglichten eine thematische Fo- kussierung und die spätere Beantwortung der Forschungsfragen. Die graphischen Darstellungen (vgl. Kuckartz 2012: 94), die das jeweilige Ka- pitel der Darstellung der Lehrer_innen- und Schüler_innenergebnisse einleiten, ermöglichten mir die Haupt- und Subkategorien zunächst zu ordnen und Zusam- menhänge herzustellen. Ich sehe darin ebenfalls den Vorteil, die Auswertung für die Leser_innen übersichtlich und nachvollziehbar zu gestalten....

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