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Empirische Analyse lernfeldbasierter Unterrichtskonzeptionen in der Metalltechnik

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Marcus Dengler

Marcus Dengler untersucht anhand von Unterrichtskonzepten die derzeitige Umsetzungspraxis der lernfeldorientierten Rahmenlehrpläne im Berufsfeld Metalltechnik. Er arbeitet empirisch in einem Forschungsfeld, das bislang vor allem durch eine theoretische Auseinandersetzung geprägt ist. Seine materialgestützte, inhaltlich-didaktische Analyse der Planungsunterlagen eröffnet eine differenzierte und tragfähige Betrachtung der didaktischen Qualität der Lehrplanumsetzung. Damit einhergehend erfolgt eine intensive Auseinandersetzung mit den didaktisch-methodischen Hintergründen, Bezügen, Wirkungen und Wechselwirkungen des Lernfeldunterrichts.

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4. Unterrichtsqualität

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69 4. Unterrichtsqualität In diesem Kapitel erfolgt eine Auseinandersetzung mit der Fragestellung „nach dem guten Unterricht“ bzw. der „guten Lehrkraft“. Ferner wird aufgezeigt, wel- che Merkmale Unterrichtsqualität kennzeichnen können. Weiterhin wird auf die theoretischen und empirischen Forschungsstränge von Unterrichtsqualität ein- gegangen und die bedeutendsten Modelle zu Thema Unterrichtsqualität werden dargestellt. 4.1 Begriffsbestimmung 4.1.1 Unterrichtsqualität aus Sicht des Qualitätsmanagements Umfangreiches Qualitätsmanagement wird in der Wirtschaft seit Mitte der 1980er Jahre betrieben. Dabei setzte sich das Konzept des „Total Quality Manage- ment“ (TQM) durch, das die Steigerung der Qualität von Produkten, Dienst- leistungen und sämtlicher unternehmerischer Prozesse zum Ziel hat. Zentrale Ansätze sind dabei die Prinzipien der ständigen Verbesserung, die Kundenori- entierung, die Verantwortung der Leitung und die Einbeziehung der Mitarbei- ter. Inhalt und Namen gehen auf den 1961 von Feigenbaum entwickelten „Total Quality Control-Ansatz“ (TQC) zurück (vgl. Kamiske & Brauer 2008b, S. 343). Als internationale Richtlinien hierfür dienen die Normen der ISO 9000-Familie der International Organisation for Standardisation (vgl. Dubs 2003, S. 41). Der Begriff Qualität stammt vom lateinischen Wort „qualitas“ ab und be- deutet so viel wie Beschaffenheit, Güte oder Wert. Beschaffenheit ist zunächst wertfrei und beschreibt, dass ein Prozess, Produkt oder System bestimmte Ei- genschaften besitzt. Güte oder Wert implizieren, dass ein Maßstab vorliegt, nach dem sich der Grad der Erfüllung von Eigenschaften bewerten lässt und dass mit diesem Maßstab zwischen guter und schlechter Qualität unterschieden...

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