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Formelhafte (Ir-)Regularitäten

Korpuslinguistische Befunde und sprachtheoretische Überlegungen

Series:

Sören Stumpf

Das Buch thematisiert phraseologische Irregularitäten, also Phraseme, die strukturelle oder semantische Abweichungen gegenüber dem freien Sprachgebrauch aufweisen. Der Autor zeigt systematisch deren Vielfalt auf, wertet ihren tatsächlichen Gebrauch mithilfe von Korpusanalysen aus und reflektiert ihre Spezifika aus sprachnorm- und sprachwandeltheoretischer sowie konstruktionsgrammatischer Perspektive. Er kommt zu dem Ergebnis, dass phraseologische Irregularitäten innerhalb der Phraseologie beziehungsweise der formelhaften Sprache keine Randstellung einnehmen. Ihr irregulärer Charakter muss daher aus verschiedenen Blickrichtungen relativiert werden.
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Verzeichnis der Übersichten und Abbildungen

Verzeichnis der Übersichten und Abbildungen

Übersicht 2-1:      Forschungsgeschichte der (germanistischen) Phraseologie nach KÜHN (2007)‚ erweitert durch STUMPF

Übersicht 2-2:      (terminologische) Ausweitung des „phraseologischen“ Untersuchungsgegenstands.

Übersicht 2-3:      Häufigkeit phraseologischer Merkmale in der Forschungsliteratur nach SCHINDLER (1996a)

Übersicht 2-4:      Dephraseologische Wortbildung auf Grundlage von Unikalia-Phrasemen

Übersicht 2-5:      Polylexikalität formelhafter (Ir-)Regularitäten

Übersicht 2-6:      Festigkeit formelhafter (Ir-)Regularitäten

Übersicht 2-7:      Zusammenhang zwischen Idiomatizität und Motiviertheit nach LÜGER (1999)

Übersicht 2-8:      Idiomatizität formelhafter (Ir-)Regularitäten

Übersicht 2-9:      Formelhafte Gebundenheit nicht-idiomatischer‚ usueller Wortverbindungen

Übersicht 2-10:    Klassen an formelhaften Wendungen

Übersicht 3-1:      Oberbegriffe für den Untersuchungsgegenstand seitens der Forschung

Übersicht 3-2:      Bezeichnungen für die Unterklassen „phraseologischer Irregularitäten“ seitens der Forschung

Übersicht 3-3:      Sprachliche (System-)Ebenen formelhafter (Ir-)Regularitäten

Übersicht 3-4:      Typen formelhafter (Ir-)Regularitäten

Übersicht 3-5:      Definitionsauszüge zu formelhaften (Ir-)Regularitäten

Übersicht 4-1:      Zentrum-Peripherie-Modell der Unikalia.

Übersicht 4-2:      Quantitative Verteilung der semantischen Teilbarkeit unikaler Komponenten

Übersicht 5-1:      Zusammenhang zwischen Gebrauchsfrequenz und Gebundenheit des Dativ-e

Übersicht 5-2:      Zusammenhang zwischen Fehlen eines Determinierers und Gebundenheit des Dativ-e.

Übersicht 5-3:      Konkrete Realisierungsformen der Modellbildung zu Tode X[Verb]

Übersicht 5-4:      Konstruktionstypen der Modellbildung zu Tode X[Verb]

Übersicht 6-1:      Nominalergänzungen zu lecker X[Nomen] nach onomasiologischen Bereichen

Übersicht 6-2:      Korpusauswertung der Voran- und Nachstellung von pur ← 419 | 420 →

Übersicht 6-3:      Nominalergänzungen zu X[Nomen] satt nach onomasiologischen Bereichen

Übersicht 6-4:      Nominalergänzungen zu X[Nomen] brutal nach onomasiologischen Bereichen

Übersicht 7-1:      Vorangestellte Genitivattribute außerhalb formelhafter Wendungen

Übersicht 7-2:      Konkrete Realisierungsformen der Modellbildung etw. ist (nicht) jedermanns X[Nomen]

Übersicht 8-1:      Formelhafte Wendungen mit Genitivobjekt

Übersicht 8-2:      Kontinuum zwischen freien und phraseologisch gebundenen Genitivverben

Übersicht 8-3:      Genitivfähige Verben im Gegenwartsdeutsch nach LENZ (1996)

Übersicht 9-1:      Kontinuum zwischen freien und phraseologisch gebundenen adverbialen Genitiven

Übersicht 9-2:      Quantität der Attributerweiterungen der Wendung X[Adj./Part.] Hauptes

Übersicht 9-3:      Quantität der Attributerweiterungen der Wendung X[Adj./Part.] Auges

Übersicht 9-4:      Quantität der Attributerweiterungen der Wendung X[Adj./Part.] Fußes

Übersicht 9-5:      Quantität der Attributerweiterungen der Wendung X[Adj./Part.] Schrittes

Übersicht 9-6:      Varianz zwischen Genitiv- und Präpositionalkonstruktionen

Übersicht 9-7:      Semantische (Vorkommens-)Bereiche prädikativer Genitive nach PITTNER (2010: 194)

Übersicht 9-8:      Quantität der Attributerweiterungen der Wendung X[Adj./Part.] Herzens sein

Übersicht 9-9:      Kontinuum zwischen freien und phraseologisch gebundenen prädikativen Genitiven

Übersicht 9-10:    Varianz zwischen adverbialen und prädikativen Genitiven

Übersicht 10-1:    Realisierungsformen der Modellbildung so geht X[Nomen]

Übersicht 10-2:    Realisierungsformen der Modellbildung so muss X[Nomen]

Übersicht 12-1:    Verwendungsweisen des Pronomens es

Übersicht 12-2:    Onomasiologische Bereiche der eins/einen/eine- Wendungen

Übersicht 12-3:    Konstruktionsmuster mit Pronomen(ir)regularität

Übersicht 13-1:    Irregularitätsmerkmale von Idiomen nach DOBROVOLSKIJ (1995)

Übersicht 14-1:    Variation der Apokope bei formelhaften Wendungen ← 420 | 421 →

Übersicht 14-2:    Vereinzelte formelhafte (Ir-)Regularitäten

Übersicht 16-1:    Idealisierter Sprachwandelprozess formelhafter (Ir-)Regularitäten

Übersicht 16-2:    Graduelle Übergänge formelhafter (Ir-)Regularitäten in Anlehnung an Affixoide

Übersicht 16-3:    Realisierungsformen der Modellbildung es/das ist zum X[Infinitiv]

Übersicht 16-4:    Modifikationen des geflügelten Wortes da werden Sie geholfen

Übersicht 16-5:    Modifikationen des geflügelten Wortes Deutschlands meiste Kreditkarte

Übersicht 16-6:    Modifikationen des geflügelten Wortes schwach (sein) wie (eine) Flasche leer

Übersicht 16-7:    Realisierungsformen der Modellbildung Was erlaube(n) X[Nomen]?

Übersicht 16-8:    Realisierungsformen der Modellbildung X[(Pro-)Nomen] hat/(haben) fertig(!)

Übersicht 16-9:    Invisible-hand-Prozess diachron entstehender formelhafter (Ir-)Regularitäten: in Teufels Küche kommen/geraten

Übersicht 16-10:  Invisible-hand-Prozess synchron entstehender formelhafter (Ir-)Regularitäten: Wohnst du noch, oder lebst du schon?

Übersicht 16-11:  Invisible-hand-Prozess synchron entstehender formelhafter (Ir-)Regularitäten: Aussagen von Trapattoni

Übersicht 17-1:    Produktivität formelhaft (ir-)regulärer Wendungen und ihre Stellung im Lexikon-Grammatik-Kontinuum

Übersicht 17-2:    Idiom-Eigenschaften nach FILLMORE u. a. (1988) und entsprechende Ansätze der (germanistischen) Phraseologie

Übersicht 18-1:    Quantität formelhafter (Ir-)Regularitäten

Übersicht 18-2:    Modifikationen der formelhaft (ir-)regulären Wendung auf gut Deutsch

Übersicht 18-3:    Modifikationen der formelhaft (ir-)regulären Wendung Deutschland einig Vaterland

Übersicht 18-4:    Modifikationen des geflügelten Wortes des Wodkas reine Seele

Übersicht 18-5:    Modifikationen der unikalen Komponente Menschengedenken

Übersicht 18-6:    Modifikationen der unikalen Komponente Werbe-/Reklametrommel ← 421 | 422 →

Übersicht 18-7:    Modifikationen/Leerstellenauffüllungen der formelhaft (ir-)regulären Wendung Alter schützt vor Torheit/X[Nomen] nicht

Übersicht 18-8:    Modifikationen/Leerstellenauffüllungen der formelhaft (ir-)regulären Wendung des einen Freud/X[Nomen](,) (ist) des anderen Leid/Y[Nomen]

Übersicht 18-9:    Beispiele für Voranstellung des Genitivs in des einen Freud/X[Nomen](,) (ist) des anderen Leid/Y[Nomen]

Übersicht 18-10:  Modifikationen/Leerstellenauffüllungen der unikalen Komponente Geister-/Zauberhand bzw. X[Nomen]-hand

Übersicht 18-11:  Verteilung formelhaft (ir-)regulärer Wendungen im Zentrum-Peripherie-Modell.

Abbildung 1:    Google-Startseite mit „Auf gut Glück!“-Funktion

Abbildung 2:    Ebenen-Modell der Phraseologie nach FEILKE (2004).

Abbildung 3:    Beleg „Unikalia“ (www.lz.de, Stand 14.07.2015)

Abbildung 4:    Beleg „Dativ-e“ (www.zeit.de, Stand 14.07.2015).

Abbildung 5:    Beleg „unflektiertes vorangestelltes Adjektivattribut“ (www.sueddeutsche.de, Stand 14.07.2015).

Abbildung 6:    Beleg „nachgestelltes Adjektivattribut“ (www.brigitte.de, Stand 14.07.2015).

Abbildung 7:    Beleg „vorangestelltes Genitivattribut“ (www.sueddeutsche.de, Stand 14.07.2015).

Abbildung 8:    Beleg „Genitivobjekt“ (www.welt.de, Stand 14.07.2015).

Abbildung 9:    Beleg „adverbialer Genitiv“ (www.welt.de, Stand 14.07.2015).

Abbildung 10:  Beleg „prädikativer Genitiv“ (www.motorsporttotal.com, Stand 14.07.2015).

Abbildung 11:  Beleg „Artikel(ir)regularität“ (www.taz.de, Stand 14.07.2015)

Abbildung 12:  Beleg „Valenz(ir)regularität“ (www.welt.de, Stand 14.07.2015).

Abbildung 13:  Beleg „Pronomen(ir)regularität“ (www.recklinghaeuser-zeitung.de, Stand 14.07.2015).

Abbildung 14:  Beleg „Idiomatizität“ (www.faz.de, Stand 14.07.2015).

Abbildung 15:  Beleg „semantische Fossilierung“ (www.faz.de, Stand 14.07.2015).

Abbildung 16:  Beleg „Apokope“ (www.stern.de, Stand 14.07.2015).

Abbildung 17:  Beleg „Adjektivgroßschreibung/Phraseonym“ (www.faz.de, Stand 14.07.2015).

Abbildung 18:  Beleg „Pseudokinegramm“ (www.welt.de, Stand 14.07.2015).

Abbildung 19:  sich die Haare raufen.

Abbildung 20:  jmdm. den Buckel runterrutschen.

Abbildung 21:  jmdm. in den Arsch kriechen. ← 422 | 423 →