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Grenzüberschreitender Stromhandel

Die Entwicklung zu einem europäischen Binnenmarkt für Strom

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Florian Presser

Die europäische Elektrizitätswirtschaft befindet sich in einem Wandel: Während die wirtschaftliche Prosperität mehr denn je eine sichere und zugleich kostengünstige Energieversorgung fordert, gewinnen zunehmend Umweltfragen und Ressourcenschonung an Bedeutung. Dieser Herausforderung erfolgreich zu begegnen, verlangt nach großen politischen und wirtschaftlichen Anstrengungen auf europäischer sowie auf mitgliedstaatlicher Ebene. Eine zentrale Bedeutung erwächst dabei der Vollendung des europäischen Elektrizitätsbinnenmarktes. Eine nahezu unüberschaubar gewordene Anzahl von Rechtsakten soll den Binnenmarktprozess vorantreiben und entscheidende Impulse setzen, wobei das Hauptaugenmerk auf der Netznutzung und dem Netzausbau, der Versorgungssicherheit, dem Netzzugang und der vertikalen Integration weniger Marktakteure liegt. Die entscheidenden Weichen sind gestellt, zuletzt durch das Dritte Binnenmarktpaket Energie; das Ende der vollintegrierten Elektrizitätswirtschaft scheint eingeläutet. Ob die Vollendung des Elektrizitätsbinnenmarktes gelingen wird, hängt nun vom politischen und wirtschaftlichen Wollen der Marktakteure ab.
Inhalt: Überblick über das Primär- und Sekundärrecht der europäischen Elektrizitätswirtschaft – Aufzeigen der Hindernisse bei der Vollendung des europäischen Elektrizitätsbinnenmarktes sowie der Maßnahmen zur Abhilfe in den Bereichen Netznutzung und Netzausbau – Versorgungssicherheit – Netzzugang und vertikale Integration von wenigen Marktakteuren.