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Musik in der Architektur

Von der Antike zum Mittelalter

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Werner Heinz

Lassen sich Harmonie und Schönheit in der Architektur fassen? Auf diese Frage gibt der Autor Antworten, die aus einer völlig neuen Methode der Forschung herrühren – der Metrologie. Musikalische Intervalle lassen sich als Proportionen darstellen, Verhältnisse in der Architektur ebenfalls. Wenn es bei definierten Kriterien der Genauigkeit zwischen der Musik und der Architektur zu Übereinstimmungen kommt, scheinen harmonische Verhältnisse auf. Die Pythagoräer berechneten sie. Der römische Architekt Vitruv fordert sie für die Darstellung der Architektur ein, ebenso sein renaissancezeitlicher Kollege Alberti. Damit ist der Rahmen für das Mittelalter gegeben, dessen Baukunst beweisbar in die Musik eingebettet ist. Schließlich – so die Überlieferung – sei doch Gunzo als Gründungsabt von Cluny ein Musiker gewesen!
Aus dem Inhalt: Die Bedeutung der Musik in den mittelalterlichen artes Kleine Archäologie der Musikinstrumente – Der philosophische Hintergrund – Mathematische Fragen – Musik in der Architektur mit Ausblicken auf die Antike sowie literarische Beispiele – Musik als Zentrum der kulturellen Entwicklung.