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Tierschutz und freiheitliches Rechtsprinzip

Eine strafrechtlich-rechtsphilosophische Untersuchung über Grundlagen und Grenzen modernen Tierschutzrechts

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Thorsten Gerdes

Worin besteht der Unterschied zwischen Mensch und Tier? Ist der Mensch auch bloß ein Tier? Der Autor verneint die letztgenannte Frage. Ausgehend von der klassischen Sichtweise, dass das Vorhandensein von Freiheit die Lebenssituation des Menschen von der des Tieres qualitativ unterscheidet, wird in der Arbeit das geltende Tierschutzrecht auf der Basis einer liberalen Staatsphilosophie untersucht. Ist es möglich, das insoweit bestehende Spannungsverhältnis zwischen «Recht und Ethik» aufzulösen und zu zeigen, dass dem Tierschutz auch in einer freiheitlichen Gesellschaft ein legitimer Platz zukommt? Der Autor bejaht diese Frage und diskutiert hieran anschließend, wie ein modernes Tierschutzrecht in einer liberalen Gesellschaft aussehen könnte.
Aus dem Inhalt: Der «Geist der Tiere» als Gegenstand der Naturwissenschaften zwischen Empirie und Normativität – Das «Konzept» der Person – Rechtsverhältnis und Rechtsbegriff – Tierschutz als Aufgabe des Rechts einer Freiheitsordnung – Freiheitliches Tierschutzrecht und geltendes Tierschutzrecht – Straftaten gegen Tiere?