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Total Quality Management als Strukturierungsaufgabe für nachhaltigen Unternehmenswandel

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Werner Weltge

Total Quality Management (TQM) wird vielfach als Organisationsmode abgetan, die in den 90er Jahren Hochkonjunktur hatte. Am besten lässt sich TQM als «Denkgebäude» beschreiben, in dem bereits bekannte Bausteine unter einem Dach zusammengefügt werden. So gesehen kann TQM prägend werden für die Organisation und die Kultur eines Unternehmens. In dem hier dargestellten Unternehmen werden im TQM-Rahmen Prozesse zur kontinuierlichen Verbesserung des gesamten Unternehmens seit mehr als zehn Jahren umgesetzt. Die Arbeit befasst sich mit zwei Themen: Es wird analysiert, wie ein funktionierendes lebendiges TQM beschaffen ist und wie es in die unternehmerische Praxis umgesetzt wird. Hierbei wird der TQM-Prozess als Veränderungsprozess im Wechsel zwischen Handeln und Struktur aufgefasst. Weiter werden Anhaltspunkte entwickelt, die auch für Veränderungsprozesse in anderen Unternehmen verwendet werden können.
Aus dem Inhalt: Strukturation und Organisation – Entwicklung des Total Quality Managements – Total Quality Management in der praktischen Umsetzung am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens – Teilnehmende Beobachtung – Historische Rekonstruktion eines zwölfjährigen Prozesses anhand der Giddens’schen Strukturationstheorie – Wie kann erklärt werden, dass der Total Quality Management-Prozess unter den Voraussetzungen dieses Unternehmens sich erfolgreich verstetigt hat und sich fortentwickelt? – Der Total Quality Management-Prozess als Change-Prozess.