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Textdesign von nicht-linearen Texten in der massenmedialen Kommunikation

Vorläufer, Erscheinungsformen und Wirkungen – Textfunktion zwischen Information und Appellation

Series:

Michaela Schirnhofer

Medien sind ubiquitär geworden. Jeder Leser bzw. Rezipient im 21. Jahrhundert nimmt im Alltag täglich zahllose massenmediale, vorwiegend nicht-lineare Texte – also nicht-sequentielle Textformen ohne festen Anfang und ohne festes Ende –, Bilder und andere Zeichen bzw. multimodale Zeichengebilde wahr. Die Medien sowie die sich in ihnen entwickelnden Konstitutions- und Darstellungsformen von Wissen prägen unsere Sicht der Welt und beeinflussen unser soziales und gesellschaftliches Handeln. Das Textdesign von nicht-linearen Texten und die damit verbundenen Funktionen und Wirkungen werden in diesem Buch anhand einer Textauswahl aus dem Bereich der massenmedialen Kommunikation (Texte aus den Printmedien, Texte aus der Werbung und Hypertexte) sowohl in textlinguistischer als auch in mediengeschichtlicher Hinsicht diskutiert und erfahren eine sowohl strukturelle als auch semantische und pragmatische Untersuchung.
Aus dem Inhalt: Das semiotische Potential von Textdesign (der dynamische Zeichenbegriff) – Funktionen und Wirkungen von nicht-linearem Textdesign – Zur Problematik des Textbegriffes – Zur Bestimmung von Nicht-Linearität – Zum Konzept der Multimodalität – Zu den Vorläufern und Ursprüngen von nicht-linearen Texten – Nicht-lineare Texte auf dem Trägermedium Papier – Trägermedium Fernsehen: Komplexe, multimodale Kommunikate – Trägermedium Computer: Hypertexte (Entlinearisierung und Interaktivität).