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Rechtfertigender Notstand zur Erhaltung von Arbeitsplätzen?

Zur Notstandsfähigkeit des Interesses an der Arbeit

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Florian Richter

Das Buch untersucht die Frage, inwieweit die Begehung von Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten gerechtfertigt sein kann, wenn diese Begehung dem Erhalt des eigenen Arbeitsplatzes oder fremder Arbeitsplätze dient. Dazu geht es zunächst dem geschichtlichen Bedeutungswandel von Arbeit nach. Es folgt eine kurze Bestandsaufnahme von Rechtsprechung und Literatur, bevor die Regelung des rechtfertigenden Notstandes in § 34 StGB vorgestellt wird. Einen Schwerpunkt bildet in der Folge die Untersuchung, an welchen Stellen der nationalen und internationalen Rechtsordnung das Interesse Arbeit Anerkennung gefunden hat. Mit diesen Ergebnissen widmet sich die Untersuchung schließlich der Subsumtion konkreter Fallgestaltungen und Beispielsfälle unter § 34 StGB.

Bedeutung der Arbeit für den Menschen – Rechtfertigung des Arbeitnehmers – Kodifizierung des Interesses Arbeit im nationalen und internationalen Recht – Anwendung der Notstandsregel auf den drohenden Arbeitsplatzverlust – Exkurs: Unzumutbarkeit sorgfaltsgemäßen Verhaltens