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Aktuelle Tendenzen in der Fremdsprachendidaktik

Zwischen Professionalisierung, Lernerorientierung und Kompetenzerwerb

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Edited By Annika Kreft and Mona Hasenzahl

Die Fremdsprachenforschung ist ein dynamisches Feld, das sich kontinuierlich weiterentwickelt. Dieses Buch bietet einen Überblick zu aktuellen inhaltlichen und methodologisch-methodischen Forschungstendenzen in der Fremdsprachendidaktik. Anhand ausgewählter Qualifikationsarbeiten werden verschiedene inhaltliche Vertiefungen, wie Professionsforschung in der Lehrpersonenaus- und -weiterbildung, CLIL oder inklusive Settings, vorgestellt und unterschiedliche methodologische und methodische Zugänge in quantitativen, qualitativen oder mixed methods-Designs aufgezeigt. Die Beiträge des Bandes sind im Anschluss an die 12. Arbeitstagung für early career researchers der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main entstanden.

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Einleitung: Themen und Trends in der Fremdsprachenforschung

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Annika Kreft / Mona Hasenzahl

Aktuelle Tendenzen in der Fremdsprachenforschung lassen sich vor allem in den Arbeiten von early career researchers erkennen, die neue Themen aufgreifen und die methodologische Diskussion voranbringen. Diese Arbeiten sind mithilfe einiger einschlägiger Publikationen von Nachwuchstagungen, Summer Schools, Forschungswerkstätten sowie Forschungsverbänden in den vergangenen zehn Jahren systematisiert worden. Als zentrale Forschungsfelder lassen sich vor allem die Konzept-, Kompetenz-, Lehr- und Professions- sowie Lernforschung identifizieren. Thematische Schwerpunkte liegen in den ‚klassischen‘ Bereichen Content and Language Integrated Learning (CLIL), das Lernen und Lehren von Kultur im Fremdsprachenunterricht, Autonomie und digitale Medien. Zudem werden im Hinblick auf die Bereiche Diagnose und Tests sowie Mehrsprachigkeit neue inhaltliche Forschungstrends sichtbar (vgl. Caspari in diesem Band, Doff et al. 2016). Häufig handelt es sich bei den Dissertationsschriften um empirische Arbeiten, wobei aus methodologischer Sicht überwiegend qualitative Zugänge gewählt werden, die Tendenz zu mixed methods-Ansätzen jedoch zunehmende Beliebtheit erfährt. So liegt beispielsweise im Sammelband von Beermann et al. (2011) der Schwerpunkt auf der Darstellung von unterschiedlichen Erhebungsinstrumenten wie Interviews, Introspektion, Fragebögen, Tests oder Videografien in verschiedenen Dissertationsprojekten. Einen ebenfalls methodisch motivierten Diskurs stoßen Aguado, Finkbeiner und Tesch (erscheint) in ihrem Sammelband an, beziehen sich dabei jedoch ausschließlich auf Dissertationsprojekte innerhalb des qualitativ-rekonstruktiven Paradigmas, welche die Verfahren Lautes Denken, Stimulated Recall und die Dokumentarische Methode nutzen. Elsner und ←9 | 10→Viebrock (2014) setzen mit ihrem gleichnamigen Sammelband zum Thema Triangulation in Dissertationsprojekten einen methodologischen Schwerpunkt. Die Publikation präsentiert Qualifikationsarbeiten, die...

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