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Web 2.0 und komplexe Kompetenzaufgaben im Fremdsprachenunterricht

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Edited By Carmen Becker, Gabriele Blell and Andrea Rössler

Der vorliegende Band legt die Ergebnisse des XI. Mediendidaktischen Kolloquiums für Fremdsprachendidaktik vor. Er widmet sich der Frage, wie die integrierte Nutzung digitaler Medien in kompetenz- und aufgabenorientierten Unterrichtsszenarien gelingen und wie und mit welchen Zielen das Web 2.0 im Rahmen komplexer Kompetenzaufgaben eingesetzt werden kann. Die Schwerpunkte der Beiträge liegen auf den Möglichkeiten der integrierten Fertigkeitenschulung mit dem Web 2.0, insbesondere des Sprechens, Hörens und Schreibens, der Individualisierung und Binnendifferenzierung in webbasierten Lernszenarien sowie der Initiierung von kollaborativen Lernprozessen. Zudem wird das Potenzial des Web 2.0 für die Entwicklung der interkulturellen und literarisch-ästhetischen Kompetenz erörtert.
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Schulung von Sprechkompetenz mittels Web 2.0-Aufgaben im Rahmen eines multilateralen COMENIUS-Projekts

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The article presents both traditional and Web 2.0-based tasks. These tasks are designed to support targeted teaching of speaking skills (e.g. oral production and spoken interaction) amongst Year 9 pupils in a secondary school in Lower Saxony, as preparation for their oral exam at the end of Year 9. The tasks are integrated into the context of a multinational COMENIUS project and provide authentic communication situations in the form of Skype interviews and video messages as Web 2.0 applications. The work conducted at school is prepared with and supervised by students at the Leibniz University of Hannover as part of a seminar on didactics; the students work together with the teacher (who assumes the role of researcher) to develop tasks which are then put into practice at school.

1  Einleitung

Die Schulung von Sprechkompetenz sollte im Englischunterricht einen gleichberechtigten Stellenwert neben der Schulung der anderen kommunikativen Kompetenzen erhalten, wenn nicht sogar als ein Hauptanliegen betrachtet werden: „Eine fremde Sprache sprechen zu können, wird häufig als zentrales Ziel des FUs bezeichnet“ (Lütge 2010: 291). Da im alltäglichen Sprachgebrauch die mündlichen Teilkompetenzen (Hörverstehenskompetenz und Sprechkompetenz) gegenüber den schriftlichen Teilkompetenzen (Lesekompetenz und Schreibkompetenz) überwiegen, ist es auch im Fremdsprachenunterricht unverzichtbar, diese Teilkompetenzen systematisch zu schulen. In der Realität des schulischen Fremdsprachenunterrichts ist diese Erkenntnis jedoch noch nicht überall angekommen (cf. Nöth 2012: 148), sie gilt in der schulischen Praxis als nicht immer leicht umsetzbar.1

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