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«Alte HeldInnen braucht die Schule»

Das «Nibelungenlied» und der «Herr der Ringe» als literaturdidaktische Beispiele für einen gehirn-gerechten Mittelalterunterricht

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Markus Hinterholzer

«Lernen mit beiden Gehirnhälften», «Lernen einen persönlichen und sozialen Sinn geben», «vernetztes Lernen», «vielschichtige Informationsvermittlung» und «aktive Wissenserarbeitung» – diese Schlagwörter der modernen Pädagogik sind in aller Munde. Doch sind sie auch im Unterricht praktisch umsetzbar? Dieses Buch hat sich zum Ziel gesetzt, eine neue Möglichkeit aufzuzeigen, wie neurobiologische Erkenntnisse mit didaktischen Unterrichtskonzepten und ihren Vorzügen verknüpft werden können. Vorgestellt wird dies anhand einer Verbindung des Nibelungenlieds mit dem Herrn der Ringe und deren Umsetzung im Deutschunterricht. Eine wissenschaftstheoretisch fundierte Beispielsammlung bietet LehrerInnen einen Fundus an neuen, konkret anwendbaren Ideen und kann als Basis für eine innovative Weitergabe mittelalterlicher Literatur dienen.
Aus dem Inhalt: Methodologische Überlegungen zu einem gehirn-gerechten Mittelalterunterricht – Begriffsbeschreibung von «gehirn-gerecht» – Charakteristika eines gehirn-gerechten Unterrichts – ‘Alte’ HeldInnen - insbesondere die HeldInnen aus dem Nibelungenlied und dem Herrn der Ringe - eignen sich ausgezeichnet für einen gehirn-gerechten Mittelalterunterricht – Ältere Literatur verdient einen fest verankerten Platz im Deutschunterricht – Die allgemeine Begeisterung am Mittelalter oder an mittelalterähnlichen Welten und seine (teils freilich fraglichen) Darstellungen – Die allgemeine Suche und Sehnsucht junger Menschen nach HeldInnen – Im Zusammenhang mit dem Nibelungenstoff auch eine kritische Hinterfragung der HeldInnenverehrung – Die Behandlung der seltenen, aber notwendigen Heldinnen im Unterricht und ein Ausblick auf moderne HeldInnen.