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Kompetenzzuschreibungen und Positionierungsprozesse

Eine postkoloniale Dekonstruktion im Kontext von Migration und Arbeitsmarkt

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Frauke Meyer

Diese Studie verknüpft feministisch-postkoloniale Theorieansätze mit der Methode der grounded theory, um die Begriffe Kompetenz und interkulturelle Kompetenz aus einer für die deutschsprachige Erziehungswissenschaft wenig gewöhnlichen Perspektive empirisch zu untersuchen. Die postkoloniale Kritik an der Addition sozialer Kategorien ernst nehmend, untersucht die Autorin (interkulturelle) Kompetenz hinsichtlich ihrer machtstabilisierenden Funktion. Wie wird Kompetenz über das Zusammenwirken sozialer Kategorien wie Rasse, Klasse, Geschlecht, Alter erzeugt? Welche beruflichen Positionen assoziieren spezifische Kompetenzkonstruktionen? Welche Strategien entwickeln «geanderte» und «weiße deutsche» Arbeitnehmende im Umgang mit solchen Kompetenzzuschreibungen und Positionierungen?

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ............................................................................................................ 11 I Entdeckendes Forschen: Verwobenheit von Theorie und Empirie ........ 43 1. Die qualitativ-heuristische Herangehensweise ...................................... 44 2. Theoretical Sampling ............................................................................. 50 2.1. Das Sample. Variation der Perspektiven ................................................ 51 2.2. Erhebungs- und Auswertungsmethoden ................................................ 58 2.3. Analyse auf Gemeinsamkeiten ............................................................... 59 3. Theoretische Verortung: Postkoloniale Dekonstruktion ........................ 61 3.1. Postkolonialität und Migration in der BRD ........................................... 62 3.2. Der Vorgang der Dekonstruktion aus feministisch postkolonialer Perspektive ..................................................................... 70 3.2.1. Das Forschungsparadigma der Verschränkung ...................................... 76 3.2.2. Zur Notwendigkeit einer Re-Thematisierung des Ineinandergreifens von »Rasse«, »Klasse«, »Geschlecht« im deutschen Kontext ............................................................................. 81 3.2.3. Schlussfolgerungen: Postkoloniale Dekonstruktion als sensibilisierender Referenzrahmen für eine qualitativ-heuristische Forschung ........................................................ 103 4. Von der Problematik der Begriffe oder: différance und die Unmöglichkeit einer Definition ............................. 106 4.1. Annäherung an den Begriff »Kompetenz« aus dekonstruktiver Perspektive ........................................................... 107 4.2. Annäherung an den Begriff »Positionierung« aus dekonstruktiver Perspektive ........................................................... 119 II »Kompetenz« und Positionierungen im Kontext von Migration und Arbeitsmarkt ................................................................. 125 1. Staatliche Regulierungen von »Kompetenzen« und Positionierungsprozessen auf dem Arbeitsmarkt ................................. 126 1.1. Auswirkungen ausländerrechtlicher Bestimmungen auf Positionierungsprozesse im Arbeitsmarkt – „...was uns wirklich das Leben schwer macht, ist dieser Behördenkram.“ .................................................................... 128 8 Exkurs: Ausländerrechtliche Bestimmungen seit 1991 .................................... 130 1.2. Regulierung von Positionierungsprozessen »Geanderter« über berufsrechtliche Bestimmungen oder: „Da ist die Problematik, dass die Ausbildung in einem fremden Land von der Handwerkskammer nicht unbedingt anerkannt wird [...].“ ........................................................... 143 1.3 Zusammenfassung: Regulierung von Positionierungsprozessen ......... 147 2. BewerberInnenauswahl und Zuschreibung »persönlicher Qualifikation« ................................................................ 150 2.1. Die Auswahlkriterien ........................................................................... 150 2.1.1. Perspektiven von Einstellenden: „[...] es liegt wirklich an der persönlichen Qualifikation[...].“ ............ 151 2.1.2. Perspektiven von ArbeitnehmerInnen und...

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