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Bausteine zu einem transatlantischen Literaturverständnis

Views on Literature in a Transatlantic Context- Jubiläumsschrift zum zwanzigjährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen den Universitäten Waterloo/Canada und Mannheim/Deutschland

Hans W. Panthel and Peter Rau

Der Band versammelt Beiträge von kanadischen und deutschen Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaftlern. Die Studien im ersten Teil («Grenzüberschreitungen in der Literatur») untersuchen literaturtheoretische und -historische Beispiele für kulturspezifische Darstellungen fremder Kultur und Literatur. Teil II bringt «Kanadische und deutsche Einsichten in die Literaturgeschichte», um Gemeinsamkeiten und Differenzen in Erkenntnisinteressen und Methoden vorzuführen. Im dritten Teil («Literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven») reflektieren die Autoren wissenschaftsgeschichtliche, literaturtheoretische und kulturtheoretische Grundbegriffe des Verstehens von Anderem und Fremdem.
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Heinrich von Kleist und Adam Müller

Mythologisches Denken

Michael Emmrich

Die Lehre von den drei die Welt umgreifenden Epochen der menschlichen Genesis, die darin enthaltene Idee vom goldenen Zeitalter und die Trauer über den Verlust des ursprünglichen Paradieses strukturieren das Gesamtwerk Heinrich von Kleists und Adam Müllers. Beider Arbeiten können nicht gegen diesen grundlegenden Gedanken interpretiert werden. Kleist und Müller zeigen sich damit dem im «Ältesten Systemprogramm» formulierten Begriff einer neuen Mythologie und einer neuen Religion verpflichtet. Beide stehen im Kontext der Zeit: G.H. Schubert, Schelling, F. Schlegel oder Hölderlin sind zu nennen. Als frappierend erweist sich die Verwandtschaft des Denkens Heinrich von Kleists mit den Ideen Adam Müllers, dessen Bedeutung als Literaturkritiker und Rhetoriker bislang kaum das Interesse der germanistischen Forschung gefunden hat.
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Series:

/Exklusion. Studien zu Fremdheit und Armut von der Antike bis zur Gegenwart 16). ←178 |  179→ Israel, Uwe : Fremde aus dem Norden. Transalpine Zuwanderer im spätmittelalterlichen Italien. Tübingen 2005. (= Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom 111). Israel, Uwe : Mit fremder Zunge sprechen: Deutsche im spätmittelalterlichen Italien. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 48, 2000, S. 677–696. Israel, Uwe / Jütte, Robert / Mueller, Reinhold C. (Hg.): ‘Interstizi’. Culture ebraico-cristiane a Venezia e nei suoi domini dal medioevo all’età moderna

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Robert Müller: Themen und Tendenzen seiner publizistischen Schriften

Mit Exkursen zur Biographie und zur Interpretation der fiktionalen Texte

Der «literarische Aktivismus», die angestrebte Synthese von "Geist und Tat" ist von der bisherigen Expressionismusforschung vernachlässigt worden. Die vorliegende Untersuchung führt in das literarische und publizistische Werk des österreichischen «Aktivisten», des Expressionisten und Literaturmanagers Robert Müller (1887-1924) ein. Ein Exkurs über den reichsdeutschen «Aktivisten» und Herausgeber der Ziel-Jahrbücher Kurt Hiller (1885-1972) lässt die konzeptionellen Unterschiede innerhalb des «Aktivismus» deutlich werden, der dennoch in Schlagworten wie «Antidemokratismus» und «Geistesaristokratismus» als einheitliche Bewegung gefasst werden kann. Die Untersuchungsergebnisse regen dazu an, für den Expressionismus erneut die Frage nach dem Verhältnis von ästhetischem Avantgardismus und politischem Konservativismus zu stellen.
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Rudolf Müller-Erzbach- 1874-1959

Von der realen Methode über die Interessenjurisprudenz zum kausalen Rechtsdenken- (Leben und Werk)

Christian Nunn

Rudolf Müller-Erzbach erlangte seinen hohen Bekanntheitsgrad vor allem durch seine Handelsrechtslehrbücher und seine Arbeiten zur Interessenjurisprudenz. Der Autor stellt dar, daß Müller-Erzbach bereits im Jahre 1905 - bevor überhaupt die Bezeichnung «Interessenjurisprudenz» aufkam - entscheidend auf den Entstehungsprozeß dieser Lehre Einfluß genommen hat und von da an den Schwerpunkt seiner Forschung immer mehr auf die Methodenlehre verlegte. Um diese Entwicklung auch vor dem Hintergrund des Zeitgeschehens zu betrachten, hat der Autor Leben und Werk miteinander verknüpft. Müller-Erzbachs Biographie weist eine beispiellose Kontinuität auf und ist von keinerlei Brüchen gekennzeichnet. Seine Persönlichkeit wurzelt in der Tradition des Kaiserreichs. Sie ließ ihn in der Weimarer Republik unaufgeschlossen bleiben für das Neue. Gleichzeitig lag hierin die Ursache für seine Resistenz gegenüber dem Nationalsozialismus, was andererseits nach dem Zusammenbruch den Vorwurf reaktionärer Ansichten zur Folge hatte.
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Heiner Müller: «Bildbeschreibung»

Eine Analyse aus dem Blickwinkel der Greimas'schen Semiotik

Peter Marx

Heiner Müllers Text Bildbeschreibung gibt Rätsel auf. Diesem Rätsel versucht sich die Studie mittels der Greimas'schen Semiotik zu nähern. Da mit dieser Theorie in der deutschsprachigen Literaturwissenschaft bislang nicht gearbeitet wurde, stellt das Buch auch eine Einführung in die Semiotik der Ecole de Paris dar. Sie zeigt in kritischer Revision eine aus dem sprachwissenschaftlichen Strukturalismus entwickelte Alternative zu den verbreiteten semiotischen Modellen auf. Der Blick auf die komplexe Strukturiertheit des Textes durch diese Methode ist als Experiment zu betrachten - ein Experiment, das die Rätselhaftigkeit nicht auflösen, sondern deren Struktur beschreiben möchte.
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Müller der Menschenverächter und seine fünf Töchter

Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Joseph Kohnen

Joseph Kohnen

Ludwig von Baczko (1756-1823) ist heute in der Literaturgeschichte kaum noch bekannt, obschon er zweifellos zur Literaturgeschichte gehört. Im Schatten Kants, Hammans und Hippels versuchte sich der früh erblindete Spätaufklärer und Pionier der Frühromantik an der Weimarer Klassik vorbei - trotz seines schweren körperlichen Handikaps - als Historiker, Theater- und Romanautor, Verfasser philosophischer, soziologischer und sozialkritischer Abhandlungen und Zeitungsherausgeber vergeblich einen literarischen Namen zu erarbeiten. Sein Jugendroman Müller der Menschenverächter und seine fünf Töchter, der hier zum ersten Mal nachgedruckt wird, fügt sich in die lange Serie aufklärerischer Prosaschriften des ausklingenden achtzehnten Jahrhunderts ein und setzt sich in überaus kritischer und zutiefst pessimistischer Weise mit einigen Hauptthemen der Aufklärung wie Regierungsform, Klassengesellschaft, Kolonialismus, Kultur und Erziehung auseinander. Joseph Kohnen erläutert in einem ausführlichen Nachwort die Entstehung und die Hauptmerkmale dieser erzählerischen Jugendschrift (1788) von Baczkos, präzisiert dessen literaturgeschichtliche Ausnahmeerscheinung in einer Übergangsphase von Spätaufklärung und Klassik zur Romantik und ergänzt dies durch eine Bibliographie.
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Heinrich von Kleist und Adam Müller

Untersuchung zur Aufnahme idealistischen Ideenguts durch Heinrich von Kleist

Peter Foley

Die Tatsache, daß Kleist für die Gestaltung seiner metaphysischen Krise das Erleuchtungstopos heranzieht, führt zu der Annahme, daß er eine rationale Haltung zur Philosophie ablehnte und daß seine teils dilettantischen Kenntnisse der Kantischen Philosophie aus den vorkritischen Träumen eines Geistersehers stammen. Die Quelle für den philosophischen Inhalt der Werke Kleists ist daher in seiner unmittelbaren Umgebung in Dresden und Berlin zwischen 1807 und 1811 zu suchen, in der eine enge Zusammenarbeit mit dem Philosophen und Staatsökonomen Adam Müller stattfand.
Es wird gezeigt, daß Kreise um Ludwig Tieck, dem ersten Herausgeber von Heinrich von Kleists Werken, für das bisherige Urteil über Müller als Kleists «bösem Dämon» (Adolf Wilbrand) verantwortlich sind. Müllers Ästhetik bietet eine Dialektik, die ihren Niederschlag in Kleists Werken fand.
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Frauen zwischen «Nicht-mehr» und «Noch-nicht»

Weibliche Entwicklungsprozesse in der Literatur von Autorinnen der Gegenwart zwischen 1975 und 1990

Elvira Y. Müller

Mitte der 70er bis anfangs der 80er Jahre sind im Umfeld der Frauenbewegung viele Texte von Autorinnen erschienen, die eine bestimmte Vorstellung von weiblicher Selbstbestimmung und Entwicklung vermittelten. Die Autorin dieses Buches hat in den späten 80er Jahren diesbezüglich einen grundlegenden Wandel festgestellt: Im Laufe der 80er Jahre ist bei vielen Autorinnen die Euphorie einer Ernüchterung gewichen. Beruf, familiäre und ökonomische Unabhängigkeit sind noch lange keine Garanten des so sehr gesuchten und doch nie gefundenen Glücks. Die Autorin geht diesem Phänomen nach und versucht, dieses auch psychologisch und sozialkritisch zu deuten.
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Harold W. McSwain, Jr.

A Relational Aesthetic proposes a philosophy of aesthetics offering an alternative to «classical aesthetics» and the general course of aesthetics since Kant. Drawing on the insights of Harold H. Oliver's seminal contributions toward a relational metaphysic, the author submits that immediate aesthetic experiencing, as contrasted with aesthetic derivatives (such as artist, artwork, aesthetic event, audience, epistemological objectives, and craft), provides a satisfactory metaphysical and ontological description of art. Major attention is given to Kant, Whitehead, Sherburne, Heidegger, Gadamer, and Dewey whose separate and collegial expositions are shown to lend themselves to a relational reading.