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Business Improvement Districts

Erfolgreicher Politikimport aus den USA?

Annette Vollmer

Business Improvement Districts bieten einen neuartigen Ansatz zur Stärkung gewachsener Geschäftsbereiche, der die spezifschen Schwächen der in Deutschland bislang genutzten Instrumente überwindet. Mittlerweile haben sechs Bundesländer entsprechende BID-Gesetze verabschiedet und es gibt mehr als 25 BIDs in Deutschland.
Die BID-Idee stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist ein geradezu idealtypisches Beispiel für die US-amerikanische Grundhaltung, sich selbst zu helfen, statt nach dem Staat zu rufen. Angesichts dieses Gegensatzes im Staatsverständnis sowie weiterer gesellschaftlicher und ökonomischer Unterschiede zwischen den beiden Ländern stellt sich die Frage: Warum konnten BIDs erfolgreich nach Deutschland importiert werden?
Dazu werden im ersten Schritt zunächst die sozioökonomischen Rahmenbedingungen in den USA und Deutschland und die Einbettung von BIDs in ihrem jeweiligen Kontext analysiert. Aus dem «Varieties of Capitalism»-Ansatz wird dazu ein Vergleichsrahmen entwickelt. Im zweiten Schritt wird dieser mit Ansätzen des Politiktransfers verschränkt, um daraus Thesen ableiten zu können, die sich auch zur Erklärung des Transfers anderer Instrumente eignen. Die Arbeit liefert außerdem erstmals einen Überblick über US-amerikanische BIDs und eine ausführliche Darstellung des ersten deutschen BIDs in Hamburg.

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IX Literaturverzeichnis 539

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539 IX Literaturverzeichnis 1 Monografien und Artikel in Fachzeitschriften Abelshauser, Werner (2003): Kulturkampf. Der deutsche Weg in die Neue Wirtschaft und die amerikanische Herausforderung. Berlin: Kadmos. Albers, Gerd (1993): Über den Wandel im Planungsverständnis. In: RaumPlanung 61: 97-103. Albert, Michel (1992): Kapitalismus contra Kapitalismus. Frankfurt am Main/New York: Campus. Albert, Michel (2001): Kapitalismus contra Kapitalismus: zehn Jahre danach. In: Blätter für deutsche und internationale Politik. Berlin: Blätter-Verl.-Ges., Bd. 46, 12: 1451-1462. Altrock, Uwe (2007): Von den USA lernen? Potentiale und Grenzen zivilgesellschaftlichen Engagements in der Stadt- und Regionalentwicklung. In: Altrock et al.: 237-249. Altrock, Güntner; Huning, Kuder; Nuissl, Henning; Peters, Deike (Hg.) (2006): Sparsamer Staat – Schwache Stadt? Kassel u. a.: PlanungsRundschau Ausgabe 13. Altrock, Uwe; Hoffmann, Heike; Schönig, Barbara (2007) (Hg.): Hoffnungsträger Zivilge- sellschaft? Governance, Nonprofits und Stadtentwicklung in den Metropolenregionen der USA. Kassel u. a.: PlanungsRundschau Ausgabe 15. Altrock, Uwe; Schubert, Dirk (2003): „Öffentlicher Raum“ – Einige Klarstellungen und Entwicklungsperspektiven. In: Jahrbuch Stadterneuerung: Stadtkultur und öffentlicher Raum. Berlin: 95-108. Baasch, Florian (2006): Ansätze zur Stadtteilaufwertung durch Business Improvement Districts (BIDs): Diskussion am Beispiel eines Innenstadtquartiers in Heilbronn. Kai- serslautern: Techn. Univ., Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung, Schrif- tenreihe Materialien zur Regionalentwicklung und Raumordnung, Nr. 16. Baer, Susan E.; Marando, Vincent L. (2001): The subdistricting of cities: Applying the poly- centric model. In: Urban Affairs Review, 36 (5): 721-733. Baer, Susan E. (2008): Private Governments: A Polycentric Perspective. In: Morçöl et al.: 51-69. Bagnasco, Arnaldo; Le Gales, Patrick (2000): Introduction: European cities: local...

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