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Innovation der Innovation

Vom Innovations-Management zum Science und Fiction-Management

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Arno Dirlewanger

«Inzwischen gibt es eine Unzahl von Büchern, die sich mit lnnovationsfragen befassen. Nicht wenige dieser Bücher sind banal, viele leben vom Abschreiben oder vom Umbenennen an sich bereits bekannter Methoden. Dirlewangers Buch lnnovation der Innovation ist in diesem Umfeld ein besonderer Glücksfall. Dies gilt gleichermassen für den anspruchsvollen Methodiker wie für den an wirklich ungewöhnlichen Innovationen interessierten Praktiker.»
(Dietmar Zobel, Ideen- und Innovationsmanagement 04/2017)

Innovations-Management ist heute in vielen Unternehmen fest verankert. So fest, dass innovativem Denken, das über den Tellerrand hinausreicht, oft enge Grenzen gesetzt sind. Von geradezu undisziplinierter Phantasie und ungewöhnlich weit reichendem Vorstellungsvermögen dagegen lebt die Science Fiction. Sie bietet daher vielfältige Anregungen für das Denken in neuen Bahnen.
Das Buch beschreibt in 14 «Parallelwelten» konkrete Konzepte und Methoden, die von der Science Fiction inspiriert und in zahlreichen Innovations-Projekten vom Autor in Unternehmen erprobt wurden. Von der Schaffung eines kreativen Klimas mit «Aliens» über Meetings, in denen die neue Sprache das Schweigen ist, bis hin zur Nutzung von Science Fiction für die Ideen-Generierung und die Bewertung mit Star Trek. Der Band ist sowohl Streitschrift für die Erneuerung des heutigen Innovations-Managements als auch detailliertes Arbeitsbuch mit neuen, ungewöhnlichen Methoden für den Praktiker. Damit aus «science» und «fiction» Innovation entstehen kann.

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Schluss und lift off

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Innovation nach der Innovation: SETI-Management und der 20-Jahre-Plan Denken wir 20 Jahre zurück, etwa an 1994: Der Kanaltunnel zwischen England und Frankreich wird eröffnet, die Ära des Mobiltelefons hat gerade begonnen, wir arbeiten mit PCs und den ersten Laptops und fan- gen gerade an, im Internet zu spielen. 20 Jahre sind also eine gut über- schaubare, nicht extrem große Zeitspanne. Denken wir nun umgekehrt 20 Jahre voraus, etwa an 2035: Dann ist der Autor 85 Jahre alt und wir werden innerhalb dieser Zeit bereits Kontakt mit außerirdischer Intelligenz aufgenommen haben! Das je- denfalls prognostizieren zurzeit mehrere Experten gleichzeitig. So zum Beispiel Dr. S. Shostak, Physiker und Chefastronom am SETI-Institut, Mountain View USA213. Innerhalb von 20 Jahren – das kann also 2035 sein oder schon morgen! Wenn es dann wirklich intelligentes Leben ist, ist zu vermuten, dass man sich dort draußen auch mit dem Thema Innovation beschäftigt hat (beispielshalber mit Lasertechnologie – weswegen SETI tatsächlich auch nach Laserblitzen Ausschau hält). Und wenn die Außerirdischen sich mit Innovation beschäftigen, werden sie irgendeine Art von Innova- tions-Management haben. Vielleicht führen sie gerade transgalaktisch den Stage-Gate-Prozess ein, vielleicht machen sie es ganz anders (was zu wünschen wäre). Vielleicht sind die Signale, die wir heute mit den Radioteleskopen in Mountain View oder mit der Raumsonde Voyager 1 empfangen214, erste Botschaften oder Vorschläge für radikale, oder bes- ser: interstellare Innovationen, die wir nur noch entschlüsseln müssen? 213 Interview mit Seth Shostak...

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