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Indigene Schreiber im kolonialen Peru

Zur juristisch-administrativen Textproduktion im Jauja-Tal (16. und 17. Jahrhundert)

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Ulrike Kolbinger

Dieses Buch untersucht den sprachlichen und textuellen Erfahrungsraum indigener Schreiber in der öffentlich-rechtlichen Sphäre während des 16. und 17. Jahrhunderts in Peru, der bislang von der Hispanistik und der historischen Forschung kaum beachtet worden ist. Die empirische Grundlage bilden erstmals zugänglich gemachte juristisch-administrative Texte, die im Jauja-Tal in den zentralen Anden Perus auf Spanisch entstanden. Die Autorin unterzieht sie einer pragmatisch orientierten Textanalyse. Die Berücksichtigung der historischen Verortung der Daten und der Sprachkontaktsituation Spanisch-Quechua im Jauja-Tal, die diese Studie durch eine qualitative Analyse gewährleistet, erweist sich als Schlüssel zu einer angemessenen Interpretation der Texte.

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Vorwort

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Die vorliegende Studie stellt die überarbeitete Fassung meiner Inaugural-Dissertation dar, die im Wintersemester 2014/15 von der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München angenommen wurde. Sie entstand im Teilprojekt B5 „Neue und Alte Welt – Wissenstraditionen in der Christianisierung Amerikas“ des Sonderforschungsbereichs 573 Pluralisierung und Autorität an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mein herzlichster Dank gilt Prof. Dr. Wulf Oesterreicher, meinem Doktorvater, für die Überlassung dieses für Peru hochrelevanten, interdisziplinär angelegten Themas und für seinen kompetenten Rat. Zu großem Dank verpflichtet bin ich Prof. Dr. Roland Schmidt-Riese für die zahlreichen Anregungen und Denkanstöße sowie Prof. Dr. Arndt Brendecke für seine Gesprächsbereitschaft. Die Förderung durch die Deutsche Forschungsgesellschaft und die Studienstiftung des Deutschen Volkes haben wesentlich zum Gelingen des Forschungsprojekts beigetragen, ihnen sei an dieser Stelle gedankt. Den Herausgebern der Reihe Studia Romanica et Linguistica danke ich für die Aufnahme dieser Studie. Mein besonderer Dank richtet sich an Celia Soto Molina vom Archivo General de la Nación, an Laura Gutiérrez Arbulú und Melecio Tineo Morón vom Archivo Arzobispal de Lima sowie an die Mitarbeiter des Archivo Regional de Junín für ihre sehr freundliche, geduldige und hilfsbereite Unterstützung bei der umfangreichen Manuskriptrecherche. Den genannten Archiven, dem Instituto Riva Agüero und Det Kongelige Bibliotek sei dafür gedankt, dass in dieser Studie Dokumente aus ihren Beständen abgedruckt werden können. Carlos Garatea Grau verdanke ich, dass ich...

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