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Leihmutterschaft in Deutschland

Rechtfertigen die Menschenwürde und das Kindeswohl ein striktes Verbot?

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Roman Lammers

Dieses Buch gewährt einen Überblick über den historischen Werdegang, die medizinischen Grundlagen und die Regelungen zur Leihmutterschaft. Es wertet aktuelle entwicklungspsychologische Studien zum Wohlbefinden der auf diese Weise geborenen Kinder aus. Der Gesetzgeber begründet das strikte Verbot der Leihmutterschaft mit erheblichen Gefahren für das Kindeswohl und die Menschenwürde. Weil das Verfahren mit der Vorstellung bricht, dass die austragende Frau auch zur sozialen Mutter wird, sieht es sich in Gesellschaft und Politik ungemeinen Kontroversen ausgesetzt. Der Autor untersucht, ob die vom Gesetzgeber behaupteten erheblichen Gefahren für das Kindeswohl und die Menschenwürde tatsächlich bestehen und ob sie das geltende strikte Verbot der Leihmutterschaft verfassungsrechtlich rechtfertigen.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit hat der Georg-August-Universität Göttingen im Sommersemester 2016 als Dissertation vorgelegen. Literatur und Rechtsprechung konnten bis Oktober 2016 berücksichtigt werden.

Ein herzlicher Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Gunnar Duttge, auf dessen Unterstützung ich jederzeit – von der Themensuche bis zum Abschluss der Arbeit – zählen durfte. Er gewährte mir hilfreiche Anregungen ebenso wie den nötigen Freiraum, um eine eigenständige Haltung zu dem kontroversen Thema der Leihmutterschaft zu entwickeln.

Danken möchte ich zudem der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung in Hamburg, die mich mit einer großzügigen Druckkostenförderung unterstützt hat.

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