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The Attainment of an English Accent

British and American Features in Advanced German Learners

Series:

Alexander Kautzsch

This book investigates inconsistencies in the accent adopted by advanced German learners of English with respect to differences between standard American and British English (rhoticity, t-voicing, the vowels in the lexical sets «bath», «lot» and «thought»). From a theoretical point of view, the volume contributes to understanding the status of L1 transfer in language learners at «ultimate attainment», a stabilized, late stage in language acquisition. Unlike in many studies in second language acquisition, the approach taken here is variationist, taking into account extra- and intra-linguistic factors as potential explanations for variability. The findings suggest that in addition to the target accent the strongest external factor is time spent abroad, while L1 accent and proficiency level seem to have minor impact only.

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Vorwort

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Sprachenlernen/ Language Learning ist das Bindeglied, das die naturwissenschaftliche Forschung der Psycholinguistik und die anwendungsorientierte Forschung der Fremdsprachendidaktik zusammenführt. Lange Zeit wurden die Disziplinen getrennt voneinander behandelt und die Betonung lag auf den disparaten Anteilen der beiden Gebiete. Vergleichbar zur Annäherung der Begriffe „Spracherwerb“ und „Sprachenlernen“ (language acquisition und language learning) ist jedoch seit einigen Jahren eine Annäherung der Psycholinguistik und der Fremdsprachendidaktik zu beobachten. Während die Psycholinguistik den schulischen Kontext des Spracherwerbs stärker beachtet, ist aus der Fremdsprachendidaktik die empirische Forschung nicht mehr wegzudenken, die linguistische Phänomene der Interaktion im Klassenzimmer beleuchtet.

Mit der Reihe „Inquiries in Language Learning. Forschungen zu Psycholinguistik und Fremdsprachendidaktik“ wollen wir dieser Entwicklung Rechnung tragen. Da die Schnittstelle der beiden Forschungsgebiete, die durch die Reihe bedient wird, naturgemäß eine hohe Interdisziplinarität aufweist, strahlt ihre Relevanz in unterschiedliche Richtungen aus: Einerseits braucht guter Fremdsprachenunterricht Lehrkräfte, deren methodisch-didaktische Entscheidungen auf detaillierter Kenntnis spracherwerbstheoretischer Aspekte beruhen. Das Schreiben von Lehrbüchern für den Fremdsprachenunterricht muss auf einer soliden empirischen Basis geschehen. Andererseits bedarf die Interpretation psycholinguistischer Daten der Vertrautheit mit Unterrichtsabläufen und den Ritualen, die Vermittlungsprozesse prägen. Das Entwerfen eines psycholinguistischen Forschungsdesigns muss unterrichtstechnische Aspekte einbeziehen, um letztlich authentische Ergebnisse abbilden zu können.

Mit der Gesamtschau unserer Arbeitsbereiche hoffen wir dem Ineinandergreifen und den Verschränkungen von psycholinguistischen Grundlagen und fachdidaktischen Weiterentwicklungen, von Theorien und Methoden sowie von Forschung und Praxis gerecht werden zu können.

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