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Fachsprache

Ausdrucksformen der fachlichen Funktion in romanischen Sprachen

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Werner Forner

Fachsprache definiert sich als Sprachvarietät: Sie divergiert systematisch von anderen markierten Sprachstilen sowie von dem unmarkierten Neutralstil. Vor diesem Hintergrund ermittelt der Autor die fachsprachlichen Markierungen durch einen innersprachlichen Vergleich. Er arbeitet als Subsystem vier textsyntaktische Umstrukturierungen heraus. Mit dieser Analyse werden das fachsprachliche Outfit und seine Wirkung systematisch erklär-, plan- sowie machbar und fachsprachliches Redigieren, Textoptimierung und auch Fachübersetzung werden lehrbar. Zusätzlich zu den vier Umstrukturierungen ist Fachsprache konstituiert durch zwei spezifische Nominationstechniken. Dies sind die Ergebnisse der zahlreichen Textanalysen und kognitiven Unterrichtsmodelle, die hier vorgelegt werden.

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Einführung

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1. Fachsprache

Im Grunde ist die Sache einfach: Jeder Sprecher hat eine intuitive Vorstellung von dem, was „Fachsprache“ ist, jedenfalls im Gegensatz zu „Nicht-Fachsprache“. Es reicht, zwei Texte gleichen Inhalts zu präsentieren; dann ist jeder Sprecher in der Lage, die „eher fachsprachliche“ Variante von der „weniger fachsprachlichen“ Variante zu unterscheiden; z. B. in dem folgenden Satzpaar (aus Littmann 1981:240):

(1) Das Fahrzeug fuhr sehr schnell; es war daher sehr wahrscheinlich, dass es zu einem Unfall kommen würde.

(1’) Die Unfallwahrscheinlichkeit war wegen der hohen Fahrgeschwindigkeit hoch.

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