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Staatenlexikon Europa

Geographie, Geschichte, Kultur, Politik und Wirtschaft

Edited By Andreas Dittmann and Wolfgang Gieler

Das Staatenlexikon vermittelt grundlegende Kenntnisse zu Geographie, Kultur, Politik und Wirtschaft der Staatenwelt Europas. In alphabetischer Reihenfolge – von Albanien bis Zypern – werden insgesamt 50 Staaten behandelt. Die Besonderheit des Lexikons besteht in der Analyse gegenwärtiger gesellschaftspolitischer und ökonomischer Entwicklungen als historisch bedingten Prozessen. In kompakter Form werden Informationen auf aktuellem Stand über die Bedingungen und Strukturen, Interessen und Ziele der Politik der Staaten Europas untereinander und in der internationalen Arena geboten. Zielgruppen sind vor allem Wissenschaftler, Studierende, Dozenten, Journalisten und sonstige Mittler politischer Bildung sowie alle politisch Interessierten. Ein Grundlagenwerk, das zur differenzierten Beurteilung Europas im Wandel beiträgt. Dabei wird der Begriff «Europa» räumlich großzügig interpretiert und auch über Ost- und Südosteuropa hinaus bis zum Kaukasus ausgedehnt.

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Monaco (Wolfgang Gieler unter Mitarbeit von Melissa Gieler)

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Wolfgang Gieler unter Mitarbeit von Melissa Gieler

Monaco

Naturraum und geographische Rahmenbedingungen

Das Fürstentum Monaco ist mit 2,02 km2 der zweitkleinste unabhängige Staat Europas nach dem Vatikan und liegt an der französischen Mittelmeerküste, nicht weit entfernt von der französischen Stadt Nizza im Westen (21 Kilometer) und der französisch-italienischen Grenze im Osten ← 354 | 355 → (12 Kilometer). Monaco ist ein Stadtstaat, welcher in neun Stadtbezirke, sogenannte Quartiers, unterteilt ist. Bekannte Quartiers sind Monaco-Ville mit dem Sitz der Fürsten Grimaldi von Monaco, Monte Carlo mit dem berühmten Spielcasino, welches dem Quartier seinen Namen verlieh und der Hafenbezirk La Condamine. Die Nord-Süd-Ausdehnung liegt zwischen 300 und 1000 Metern, die größte Ost-West-Ausdehnung beträgt drei Kilometer. Es wird jedoch regelmäßig versucht, das Staatsgebiet durch künstliche Landgewinnung zu vergrößern.

In Monaco herrscht ein mediterranes Mittelmeerklima mit milden Wintern und warmen Sommern. Die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei 15 °C, die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei 811 Millimetern pro Jahr.

Geschichte

Im 5. Jahrhundert vor Christus wurde im heutigen Staatsgebiet von Monaco eine griechische Siedlung zu Ehren des Gottes Herakles errichtet, welche den Namen Monoikes („der Einzigartige“) trug. Später entwickelte sich daraus der Landesname Monaco. Bis zum Niedergang des Römischen Reiches stand Monaco unter römischer Kontrolle. Anschließend wurde Monaco mehrmals von Feinden eingenommen, ehe es im Jahr 1191 n. Chr. der Republik Genua unterstellt wurde. Dort...

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