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Erlebnisse und Tourismus

Ergebnisse der 4. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft

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Edited By Christian Eilzer, Manfred Dörr and Sylvia Müller

Erlebnisse und Erlebnisprodukte sind im Zuge gesellschaftlicher Veränderungen und gestiegener Qualitätsansprüche der Gäste auch im Tourismus zusehends in den Fokus der Betrachtung gerückt. Viele Anbieter versuchen, ihren Gästen Erlebnisse von Erlebnisgastronomie über Naturerlebnisse bis hin zu künstlichen Erlebniswelten zu bieten. Die Beiträge der „4. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft" in diesem Sammelband beleuchten das Thema „Erlebnisse und Tourismus" aus verschiedenen Perspektiven etwa von Touristen, Destinationen oder Reiseveranstaltern. Dabei werden zudem Modelle der Erlebnisgenese und -bewertung vorgestellt, empirische Befunde zum Destinationserlebnis präsentiert sowie Aspekte zum Erlebnismarketing behandelt.

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Erlebnisse und Tourismus am Beispiel von Deidesheim Qualitätstourismus in der Urlaubsregion Deidesheim: 10 Jahre Cittaslow, Nachhaltigkeit und Regionalität – Ein Essay

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Es gibt viele Gründe, in den Urlaub zu fahren. Einer davon ist sicherlich der Wunsch, etwas zu erleben – insbesondere etwas zu erleben, was zu Hause nicht oder nur sehr schwer und selten erlebt werden kann. Im Urlaub sollte es möglich sein, und so stellen sich viele Destinationen auch auf diesen Urlaubswunsch ein. Sie bieten ihren Besucherinnen und Besuchern zahlreiche Urlaubserlebnisse an und versuchen so, ihre Gäste- und Übernachtungszahlen zu stabilisieren oder zu steigern. Vielfach geht es auch darum, neue Gäste zu gewinnen. Manchmal versucht man auch durch ein entsprechendes Angebot bestimmte Gästegruppen anzulocken und andere eher fern zu halten.

Deidesheim wirbt mit einer „einmaligen Kombination aus (Wein- ) Kultur, Naturverbundenheit und südländischer Lebensfreude.“ Traditionsbewusstsein und Weltoffenheit sollen dem „anderen Paradies“ an der Deutschen Weinstraße einen einzigartigen Charme verleihen. Sehenswürdigkeiten wie die Altstadt mit der Stadtpfarrkirche St. Ulrich, der Spitalkirche, dem historischen Rathaus, der „Kanne“ (das älteste Gasthaus der Pfalz), dem Gasthaus „Zum Schwanen“ mit dem markanten Erker, dem Deidesheimer Hof und dem Andreasbrunnen auf dem Marktplatz sowie etliche Grünanlagen, der Erlebnisgarten oder die Alla Hopp-Anlage, das Museum für Weinkultur oder auch das Deutsche Film- und Fototechnikmuseum können erlebbar gemacht werden durch Stadt- und Themenführungen oder durch eigene Erkundungen, geleitet mit einer entsprechenden Beschilderung. Mit zwei Alternativrouten für Menschen mit Einschränkungen möchte man künftig die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten auch für behinderte bzw. eingeschränkte Menschen erlebbar machen.

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