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Erlebnisse und Tourismus

Ergebnisse der 4. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft

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Edited By Christian Eilzer, Manfred Dörr and Sylvia Müller

Erlebnisse und Erlebnisprodukte sind im Zuge gesellschaftlicher Veränderungen und gestiegener Qualitätsansprüche der Gäste auch im Tourismus zusehends in den Fokus der Betrachtung gerückt. Viele Anbieter versuchen, ihren Gästen Erlebnisse von Erlebnisgastronomie über Naturerlebnisse bis hin zu künstlichen Erlebniswelten zu bieten. Die Beiträge der „4. Deidesheimer Gespräche zur Tourismuswissenschaft" in diesem Sammelband beleuchten das Thema „Erlebnisse und Tourismus" aus verschiedenen Perspektiven etwa von Touristen, Destinationen oder Reiseveranstaltern. Dabei werden zudem Modelle der Erlebnisgenese und -bewertung vorgestellt, empirische Befunde zum Destinationserlebnis präsentiert sowie Aspekte zum Erlebnismarketing behandelt.

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Bedeutung der digitalen Erlebbarkeit entlang der Customer Journey von Urlaubsreisenden mit Fokus auf digitale Relevanzen bei der Reiseziel-und Urlaubsthemenentscheidung

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1.Zielstellung und methodische Vorgehensweise

Die übergeordnete Zielstellung des vorliegenden Artikels besteht darin, den Bedeutungsgrad der digitalen Erlebbarkeit entlang der Customer Journey von Urlaubsreisenden mit Fokussetzung auf digitale Relevanzen bei der Reiseziel-und Urlaubsthemenentscheidung anhand von Sekundär-und Primärdatenanalysen systematisch zu erörtern.

1.1Sekundärdatenanalyse-Teil

Nach einem hinführenden Lagebild zur Digitalisierung in Deutschland (vgl. Kap. 2) sollen hierzu zunächst im Rahmen eines Sekundärdatenanalyse-Teils (vgl. Kap. 3)

•nachfrageseitig die digitale Prägung des Informations-und Reiseverhaltens der Urlaubsreisenden entlang der Customer Journey sowie

•in Wechselwirkung daraus angebotsseitig entstehende Anforderungen an Destinationsmanagement-Organisationen (DMOs) zur phasenübergreifenden Gewährleistung der digitalen Erlebbarkeit (bzw. zur digitalen Erlebbarmachung) ihrer Destinationen beschrieben werden.

Um das Informations-und Reiseverhalten der Urlaubsreisenden adäquat systematisch abbilden zu können, findet das Modell der Customer Journey als konzeptioneller Bezugsrahmen Anwendung.1 Das hierfür herangezogene Modell ist in drei aufeinanderfolgende Hauptphasen „Vorbereitung vor der Reise“, „Erlebnisphase unterwegs“ und „Reflexion nach der Reise“ untergliedert, welche sich jeweils aus mehreren schleifenförmig angelegten Sub-Phasen zusammensetzen (vgl. Abb. 1).



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