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Inszenierte Politik in den Bundestagswahlkämpfen 2005 und 2009

Inszenierungsstrategien von Politikern

Johanna Thiel

In der Öffentlichkeit, nicht zuletzt von den Medien, wird v. a. zu Wahlkampfzeiten häufig von inszenierter Politik gesprochen, ohne auf deren Kennzeichen einzugehen. Es zeigt sich, dass es nur eine diffuse Meinung darüber gibt, was unter inszenierter Politik zu verstehen ist. In der Arbeit werden theoretische Grundlagen verschiedener Fachbereiche vorgestellt und bewertet. Anschließend werden die Bundestagswahlkämpfe 2005 und 2009 untersucht. Besonderes Augenmerk liegt auf den TV-Duellen der Spitzenkandidaten von CDU und SPD. Auf Basis der Analyse werden acht Inszenierungsstrategien von Politikern und somit präzise Kennzeichen inszenierter Politik bestimmt. Außerdem wird ein methodisches Problem aufgedeckt: Eine gelungene Inszenierung ist nicht als solche zu identifizieren.

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VII. Anhang 257

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257 VII. Anhang 1. Der Bundestagswahlkampf 2005 – Eine Chronologie Tab. 2: Überblick Bundestagswahlkampf 2005 22.05.2005 Nach der verlorenen Landtagswahl in NRW fordern Kanzler Gerhard Schröder und SPD-Vorsitzender Franz Müntefering Neuwahlen für den Bundestag. 23.05.2005 Die SPD kündigt nach der Wahlniederlage in NRW vorgezogene Bun- destags-Neuwahlen im Herbst an. Kanzler Gerhard Schröder spricht mit Bundespräsident Horst Köhler über Neuwahlen. 24.05.2005 Oskar Lafontaine tritt aus der SPD aus und kündigt ein neues Linksbün- dnis mit der PDS und der WASG an. Kanzler Gerhard Schröder wird am 01.07.2005 die Vertrauensfrage stel- len. Neuwahlen werden voraussichtlich am 11.09. oder 18.09.2005 statt- finden. 30.05.2005 Edmund Stoiber trägt Angela Merkel im Namen der CDU und der CSU die Kanzlerkandidatur an. 08.06.2005 Die Union fordert den Rücktritt von Kanzler Gerhard Schröder. 27.06.2005 Gerhard Schröder beantragt die Vertrauensfrage bei Bundestagspräsi- dent Wolfgang Thierse nach Artikel 68 des Grundgesetzes. 29.06.2005 Kanzler Gerhard Schröder erklärt seinem Kabinett, wie er den Bundes- präsidenten und das Bundesverfassungsgericht von der Lauterkeit seiner Motive überzeugen will. 01.07.2005 Gerhard Schröder verliert wie geplant die Vertrauensfrage im Bundes- tag: 151 Abgeordnete stimmen mit Ja, 296 mit Nein und 148 enthalten sich der Stimme. 258 10.07.2005 Der Bundesparteitag der Grünen am 09.und 10.07.2005 beschließt das Wahlprogramm. 12.07.2005 Das Wahlprogramm der Union und der SPD im Vergleich. Angela Mer- kel ist zu einem TV-Duell bereit. 13.07.2005 Die Bundesregierung reicht beim Bundespräsidenten eine umfangreiche Stellungnahme zur Begr...

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