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Fit für Arbeitsvermittlung, Beratung und Integration

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Edited By Franz Egle and Hermann Genz

Mit der im Jahr 2011 für die gemeinsamen Einrichtungen von Arbeitsagenturen und Kommunen/Landkreise neu geschaffenen Organisationsform der Jobcenter und der verbindlichen Erhöhung der Zahl der optierenden Kommunen steigt die Eigenständigkeit, aber auch die Eigenverantwortung der SGB II-Träger. Resultat dieser Reform ist, dass längst überfällige Qualifizierungsprozesse der Mitarbeiter mit einer systematischen Aus- und Fortbildung in Angriff genommen werden müssen, um den Bedarf an qualitativ hochwertiger Fallmanagementtätigkeit und Vermittlungsarbeit decken zu können. Bisher jedoch fehlen geregelte Zugangsvoraussetzung oder verbindliche Aus- und Fortbildungen in Deutschland. In diesem Buch haben zahlreiche Experten aus Theorie und Praxis ihre Kenntnisse zusammengetragen und bieten wissenschaftliche sowie praxisbasierte Grundlagen zu den Themenfeldern Beratungskompetenz, systematisches Integrationsmanagement, Entwicklung von Problemlösungsfähigkeiten und der Steuerung von Integrationsprozessen.
Das Lehrbuch und auch in besonderer Form der FIBAA-zertifizierte Weiterbildungsstudiengang «Integrationsmanagement im System Arbeit» an der Hochschule der Wirtschaft für Management leisten einen wirkungsvollen Beitrag, diese qualifikatorische Lücke bei der Beratungs-, Integrations- und Steuerungskompetenz im System Arbeit zu schließen.

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Thomas Braun: Networking, Case Study und Coaching

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464 Frank Daalmann Persönlichkeitsprofiles die Ausgangsbasis. Ausgehend vom persönlichen Profil des Kunden können dann bestimmte Berufsgruppen- oder sogar konkrete Tä- tigkeitsprofile für den Abgleich herangezogen werden. Gelegentlich kommen Kunden allerdings auch mit einer konkreten Vorstel- lung (Ich möchte unbedingt Zugführer werden.) zu uns in die Beratung. In die- sem Fall bildet die Ausgangsbasis das konkrete Tätigkeitsprofil des Zielberufes, und nachdem die Neigung und Motivation für genau diesen Berufswunsch hin- terfragt wurden, kann das persönliche Profil erhoben und in Abgleich gebracht werden. Liegen Profilabweichungen vor, gilt es zu klären, ob diese verantwortbar sind oder bestenfalls ausgeglichen werden können. Im ungünstigsten Fall sind die Abweichungen so erheblich und nicht auszugleichen, dass der Kunde jedoch in der Regel selbst erkennt, dass dieses Ziel wenig realistisch erscheint. Sinnvoll ist in diesem Fall immer die Entwicklung von Alternativen, damit der Kunde nicht deprimiert ohne Perspektive die Beratungssitzung verlässt. Literatur Bolles, Richard Nelson: Durchstarten zum Traumjob – Das Handbuch für Ein-, Um- und Auf- steiger. Frankfurt/Main; New York; 7., komplett überarbeitete Auflage, Campus Verlag 2002 Göckler, Rainer, u.a.: Fachkonzept „Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement im SGB II”. Herausgeber: Rainer Göckler, Zentrale der Bundesagentur für Arbeit, Zentralbereich S Holling, Heinz u.a.: „Berufliche Entscheidungsfindung” – Bestandsaufnahme, Evaluation und Neuentwicklung computergestützter Verfahren zur Selbsteinschätzung. Institut für Ar- beitsmarkt- und Berufsforschung und Bundesanstalt für Arbeit; aus der Reihe BeitrAB, Nr. 236; 2000 Sprenger, Reinhard K.: Mythos Motivation: Wege aus einer Sackgasse. Frankfurt/Main;...

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