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Civitas Europaea

Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Status von Unionsbürgern und Drittstaatsangehörigen in der Europäischen Union- Das Desiderat unionsrechtlicher Bürgerrechte für Drittstaatsangehörige

Till Bellinghausen

Ausgangspunkt der Abhandlung ist die Außen- und Binnenmigration in der Europäischen Union. Der Verfasser untersucht Grundlagen, Determinanten und Entwicklung des unionseuropäischen Migrationsrechts. Anhand eines interdisziplinären Ansatzes behandelt er die Grundbegriffe Migration und Europa sowie die (Rechts-)Geschichte des Migrationskontinents Europa. Überdies legt er den Fokus darauf, die verschiedenen Rechtsstatus von Unionsbürgern und langfristig aufenthaltsberechtigten Drittstaatsangehörigen zu vergleichen. Im Ergebnis steht, dass die Rechte von Unionsbürgern und Drittstaatsangehörigen weiter anzugleichen sind. Als Denkanstoß entwickelt der Verfasser hierzu ein unionsrechtliches Bürgerrechtskonzept für Drittstaatsangehörige – die Civitas Europaea.

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Fünfter Teil – Zusammenfassung

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Die vorliegende Arbeit untersucht in vier Teilen die Grundlagen, Determinanten und Desiderate einer konzertierten europäischen Migrationspolitik. Als wesentli- che Ergebnisse seien folgende Aussagen an den Beginn dieser Zusammenfassung gestellt: • Globalisierung, Urbanisierung, das Wohlstandsgefälle und die demographi- sche Entwicklung erzeugen Wanderungsdruck und sorgen für eine Steigerung der weltweiten Bedeutsamkeit der Migration. • Europa ist historisch und aktuell betrachtet ein Migrationskontinent. • Binnen- und Außenmigration sind in der europäischen Geschichte Normalität. • Migration nimmt in der unionseuropäischen Rechtsgeschichte einen anstei- genden Stellenwert ein. • Die Migration bedarf weiterer unionsrechtlicher Regelungen. • Die Rechtsstatus von Unionsbürgern und langfristig sowie rechtmäßig auf- hältigen Drittstaatsangehörigen unterscheiden sich noch erheblich. • Rechte und Pflichten von Unionsbürgern und langfristig, rechtmäßig aufhälti- gen Drittstaatsangehörigen sollten weiter angeglichen werden. • Die Civitas Europaea ist ein unionsrechtliches Bürgerrechtskonzept, mit dem die notwendige Angleichung vorgenommen werden kann. Ausgangspunkt dieser Arbeit war es, die EU-Außen- und Binnenmigration zu untersuchen. Die Thematik der Migration ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Es ist Zeit sich hiermit auseinanderzu- setzen. Der Feststellung, dass auch die Europäische Integration die „Zeichen der Zeit“ erkannt und sich der Migrationspolitik angenommen hat, kann demnach nur begrüßt werden. In diesem Rahmen ist zudem eine Vielzahl unionseuropä- ischer Regelungen entstanden, so dass Mitgliedstaaten der Europäischen Union in ihrem Migrationsmanagement nicht mehr rein national vorgehen können. Zu untersuchen war, ob und inwieweit die bislang entwickelten und in Kraft gesetz- ten europ...

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