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Das Phänomen des Mietnomaden in der Rechtspraxis

Strukturelle Hintergründe, zivilrechtliche Mechanismen und Perspektiven

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Fedor Brunner

Der Autor untersucht, was unter Mietnomadentum zu verstehen ist und ob es in der jüngeren Vergangenheit eine Zunahme dieser Erscheinung gegeben hat. Dabei werden die kriminologischen Hintergründe des Phänomens in wohnungswirtschaftlichen, sozialstrukturellen und vor allem zivilrechtlichen Kontextbedingungen aufgezeigt und die Bezüge zum Verfassungsrecht herausgearbeitet. Gleichwohl liegt der Schwerpunkt der Arbeit im Bereich des Zivil- und Zivilprozessrechts. Hier wird dargestellt, welche Bereiche des Mietrechts tangiert sind und welche Schwierigkeiten sich für Vermieter bei der Auseinandersetzung mit Mietnomaden im Zivilprozess und bei der Räumungsvollstreckung ergeben. In diesem Kontext werden u. a. die Ergebnisse des im Auftrag der Bundesregierung von der Forschungsstelle für Immobilienrecht an der Universität Bielefeld gefertigten Sondergutachtens zum Mietnomadentum und die von den maßgeblichen Lobbygruppen präsentierten Novellierungsvorschläge analysiert.

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Inhaltsverzeichnis

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A. Einführung .................................................................................................... 19 I. Zielsetzung der Arbeit ............................................................................ 19 II. Zur Begrifflichkeit .................................................................................. 20 III. Mietnomadentum – Ein wachsendes Phänomen? ................................... 21 B. Der Mietnomade im Strafrecht ...................................................................... 23 I. Die Strafbarkeit des Mietnomaden ......................................................... 23 1. Betrug (Eingehungs-/Einmietungsbetrug), § 263 StGB .................... 23 a) Objektiver Tatbestand ................................................................. 23 (1) Täuschung über Tatsachen ................................................... 23 (2) Erregung oder Unterhaltung eines Irrtums als Folge der Täuschungshandlung ............................................................ 24 (3) Vornahme einer irrtumsbedingten Vermögensverfügung durch den Getäuschten ......................................................... 24 (4) Eintritt einer Vermögensschädigung oder Vermögens- gefährdung zum Nachteil des Getäuschten oder eines Dritten als unmittelbare Folge der Vermögensverfügung ........ 25 b) Subjektiver Tatbestand ................................................................ 25 (1) Vorsatz bzgl. aller objektiven Tatbestandsmerkmale ........... 26 (2) Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen ......................................... 26 2. Urkundenfälschung, § 267 StGB ...................................................... 26 a) Objektiver Tatbestand ................................................................. 27 (1) Urkunde als Gegenstand der Deliktshandlung ..................... 27 (2) Herstellen einer unechten Urkunde als Tathandlung ............ 29 (3) Gebrauchen einer unechten Urkunde als Tathandlung ......... 29 b) Subjektiver Tatbestand ................................................................ 30 (1) Vorsatz bzgl. aller objektiven Tatbestandsmerkmale ........... 30 (2) Absicht der Täuschung im Rechtsverkehr ............................ 30 3. Pfandkehr, § 289 StGB ..................................................................... 30 a) Objektiver Tatbestand ................................................................. 30 10 (1) Bewegliche Sache, an der ein Pfandrecht besteht, als Tatobjekt .............................................................................. 31 (2) Wegnehmen als Tathandlung ............................................... 31 b) Subjektiver Tatbestand ................................................................ 31 (1) Vorsatz bzgl. aller objektiven Tatbestandsmerkmale ........... 31 (2) Rechtswidrige Absicht ......................................................... 31 4. Vereiteln der Zwangsvollstreckung, § 288 StGB ............................. 32 a) Objektiver Tatbestand ................................................................. 32 (1) Dem Täter muss die Durchführung der Zwangsvoll- streckung drohen .................................................................. 32 (2) Der Zwangsvollstreckung muss ein effektiv bestehender Anspruch zugrunde liegen...

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