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Personalisierung in TV-Nachrichtensendungen

Eine Zeitreihenuntersuchung der Hauptabendnachrichtensendungen von ARD und RTL von 1983 bis 2005

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Christian Anders

Die Studie beschäftigt sich mit der Frage nach Personalisierungstendenzen in den Hauptnachrichtensendungen privater und öffentlich-rechtlicher Sendeformate am Beispiel von ARD und RTL. Theoretisch sprechen parteipolitische Veränderungen, solche in der Wählerschaft und ein aus der Dualisierung des Rundfunksystems unterstellter Konvergenzprozess beider Sendekonzepte für eine zunehmende Personalisierung. Empirisch lässt sich eine Zunahme an Personalisierung nachweisen. Insbesondere häufen sich Nachrichtensendungen und Nachrichtenbeiträge, in denen die Spitzenkandidaten von CDU und SPD visualisiert werden. In dem Maße, in dem dies geschieht, schwindet ein Kanzlerbonus in der Berichterstattung und eine Bedeutungszunahme eines sogenannten horse-race-journalism wird nachweisbar.

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Tabellenverzeichnis

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Tabelle 1: Kampagnearten nach Radunski .................................................. 52 Tabelle 2: Nachrichtenfaktoren und Personalisierung ................................ 65 Tabelle 3: Handlungsrationalitäten des Dualen Rundfunkssystems ........... 79 Tabelle 4: Reichweite der Hauptabendnachrichtensendungen (in Million) ................................................................................. 82 Tabelle 5: Varianten von Distanzveränderung der Rundfunktypen ............ 87 Tabelle 6: Merkmale von Boulevardisierung .............................................. 94 Tabelle 7: Kandidatenorientierung als abhängige Variable ......................... 106 Tabelle 8: Bedeutung politischer Kandidaten in den Ansätzen der Wahlforschung ............................................................................ 109 Tabelle 9: Entscheidungsmodi der Wählertypen ......................................... 123 Tabelle 10: Stabilisierung und Akquisition unterschiedlicher Wählertypen ............................................................................... 125 Tabelle 11: Ursachen programmatischer Konvergenz ................................... 128 Tabelle 12: Hypothesen ................................................................................. 135 Tabelle 13: Untersuchungsmaterial, -zeitraum, Analyseeinheiten und Variablenset ................................................................................ 139 Tabelle 14: Prozentualer Anteil kandidatenorientierter Berichterstattung an den Gesamtnachrichten (Regression) ........ 159 Tabelle 15: Prozentualer Anteil der kandidatenorienterten Berichterstattung im Gesamtmittel seit 1987 (Regression) ........ 160 Tabelle 16: Prozentualer Anteil kandidatenorientierter Sequenzen an den gesamten Sequenzen kandidatenorientierter Beiträge im Gesamtmittel seit 1983 ........................................... 161 Tabelle 17: Deskriptive Statistik/Sympathieskalometer Kohl/Vogel ............ 163 Tabelle 18: Kandidatenorientierung der Nachrichtenbeiträge in der ARD-Tagesschau 1983 ..................................................... 165 Tabelle 19: Thematische Ausrichtung der Beiträge mit Kandidatenbezug in der ARD-Tagesschau 1983 ........................ 166 Tabelle 20: Schwerpunktsetzung der Thematisierung Kohls und/oder Vogels in der ARD-Tagesschau 1983 .......................... 167 Tabelle 21: Anteil der Beiträge mit Bezug zu Kohl und Vogel in der ARD-Tagesschau 1983 ..................................................... 169 14 Tabelle 22: Anteil der Beiträge mit Bezug zu Kohl/Vogel oder sonstigen Politikern .................................................................... 170 Tabelle 23: Sequenzanteil mit Kanzlerkandidatenbezug der Beiträge der ARD-Tagesschau 1983 ......................................................... 172 Tabelle 24: Sequenzanteil von Kohl und/oder Vogel in der ARD-Tagesschau 1983 ............................................................... 173 Tabelle 25: Deskriptive Statistik Erwähnung Kohls/Vogels in der ARD-Tagesschau 1983...

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