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Weißbuch zur strategischen Neuausrichtung des Österreichischen Bundesheeres- oder: New Military Governance 2015

Alfred Kyrer and Michael Alexander Populorum

Wie kann man eine Organisation wie das Österreichische Bundesheer umbauen, neu denken, ohne dass man das Kind mit dem Bad ausschüttet? Wie kann die Performance gesteigert und das ÖBH zu einem Vorzeige-Modell im In- und Ausland entwickelt werden? Wo muss endlich wieder investiert werden? Vorgestellt werden eine handlungsorientierte Governance-Plattform als kybernetisches Werkzeug zur Reorganisation und Steuerung komplexer Organisationen, ein Governance-Rad und dessen zwölf Werttreiber zur Überprüfung von Investitionsentscheidungen, acht neue Berufsfelder als New Business sowie als Entscheidungshilfe für die Politik, 25 optionale Reformansätze und ein Masterplan mit dem Zeithorizont 2015 als Garant für den Umsetzungserfolg. Denn internationale Erfahrungen haben gezeigt: Politiker kommen und gehen, Masterpläne bleiben!

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7 Politische Optionen für eine bessere Performance des ÖBH

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7.1 Vorbemerkungen Wir betreten in der Folge „vermintes Gelände“, da es nun darum geht, einerseits der Politik alle Spielräume für politische Entscheidungen zu belassen, aber ande- rerseits, auf die zahleichen offenen Baustellen beim ÖBH hinzuweisen, d.h. die Finger in offene Wunden zu legen. Es ist in der Tat eine „Gratwanderung“, da man bei der Evaluierung der Stärken und Schwächen des ÖBH sehr viele politische, wirtschaftliche, technische, rechtliche sowie gesellschaftliche Einflussfaktoren berücksichtigen muß. In Kapitel 7 wird kein verschnürtes Maßnahmenpaket vorgelegt, sondern eine „Checkliste“, die weitgehend überschneidungsfrei gestaltet wurde und die fol- genden Bereiche fokussiert:  die Potentiale, die sich durch die strategische Neuausrichtung ergeben  grundlegende Zusammenhänge und Vernetzungen zwischen den einzelnen Handlungsfeldern  mögliche Risken, die im Zuge der Reformen („von oben“) und der Transfor- mationen („von unten“) auftreten könnten. Die Checkliste der Baustellen, die wir unter Punkt 7.2. anführen, kann von der Politik nach dem Cafeteria-System abgearbeitet werden. Das Cafeteria-System besteht darin, dass die österreichische Bundesregierung ein kompromissfähiges politisches Menü aus 25 Optionen zusammenstellt, ausreichend begründet und im Parlament beschließen lässt. Im Gegensatz zum Bundes-Rechnungshof in Wien, der kraft Gesetzes vor allem die Versäumnisse der Politik beim ÖBH im Fokus hat, haben wir uns vor allem auf die Stärken und verborgenen Potentiale des ÖBH konzentriert. 166 7.2 Baustellen des ÖBH – Ein Katalog 7.2.1 Baustelle 1: Administration Status Quo: Über Entbürokratisierung und Verwaltungsreform wird beim ÖBH schon sehr lange geredet, die konkreten Strukturen...

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