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Audi-Werbung 1909–1965

Eine medienwissenschaftliche Analyse

Marta Potuzniková

Das Buch untersucht die Geschichte eines der großen Automobilhersteller und der traditionsreichen Marke Audi erstmals im Spiegel ihrer Werbung. Die Autorin versteht Audi-Werbung als Kulturgut, das als zeitgeschichtliches Phänomen die Erforschung der Kulturgeschichte ermöglicht. Als Kulturfaktor vermittelt diese außerdem Lebensstile, Ideologien und Trends. Unter Berücksichtigung der konkreten Unternehmens- und Markengeschichte über einen längeren Zeitraum zeigt die Autorin zudem, dass Werbung als Dokument nicht nur des Kultur-, sondern auch des Unternehmens- und Markenwandels betrachtet werden kann.

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III Analyse

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107 7 Untersuchungszeitraum und Aufbau des Materialkorpus Der folgende Teil legt zunächst den Betrachtungszeitraum und die Gliederung der Firmengeschichte in einzelne Zeitabschnitte dar. Weiterhin widmet sich das Kapitel der Recherche und der Auswahl an Printme- dien, die bezüglich der Werbeanzeigen untersucht wurden. Im Anschluss daran werden quantitative Fakten der Materialsammlung sowie Werbebeispiele erwähnt, die im Kapitel 9 analysiert werden. Der letzte Teil betri„t die Erfassung des weiteren Werbematerials und der Informationen über die Audi-Werbung. 7.1 Untersuchungszeitraum und Gliederung in Zeitabschnitte Der Untersuchungszeitraum fängt mit dem Jahr 1909 an, in dem die Firma August Horch Automobilwerke GmbH, Zwickau gegründet wurde, und endet mit der Neugeburt der Marke Audi 1965. Dieser Zeitraum zeichnet sich durch eine Vielfalt kulturgeschichtlicher Ereignisse aus, die gewissermaßen auch auf die Entwicklung der Firma und Marke Audi Einfluss ausübten. Um ein übersichtliches Bild der Geschichte zu scha„en und dabei die Analyse an die Audi-Geschichte anzupassen, wurde die Werbeanalyse im Kapitel 9 nach wichtigen Zeitabschnitten in der Firmengeschichte eingeteilt (siehe auch Kapitel 8). 7.2 Sichtung und Auswahl der Printmedien Die Auswahl der Printmedien orientierte sich an deutschsprachigen, für den Betrachtungszeitraum reprä- sentativen Fachblättern, Volks-, Lifestyle- und Mode zeitschriften. Berücksichtigt wurden dabei solche Print- medien, die seinerzeit populär waren und längerfristig im Betrachtungszeitraum herausgegeben wurden. Bei der Auswahl der Printmedien ließ sich die Autorin beispielsweise von der Sammlung von Fachpresse im Unternehmensarchiv der AUDI AG bzw. der Empfehlung von Werbesammlern inspirieren. Über eine reiche Auswahl...

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