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Constructing Reality / Realität konstruierend

Festschrift in Honor of Prof. Dr. Friedrich Wallner in Celebration of his 70 th Birthday / Festschrift für Prof. Dr. Friedrich Wallner zu Ehren seines 70. Geburtstages

Edited By Nicole Holzenthal

This collection of essays assumes the main thesis of Constructive Realism: reality is created. In this volume, it is constructed by authors from various scientific disciplines and very different cultures. The Festschrift is dedicated to the founder of this philosophical approach, Professor Dr. Friedrich Wallner (University of Vienna), in celebration of his 70 th birthday.
Dieser Sammelband geht von der Hauptthese des Konstruktiven Realismus aus – wir konstruieren Realität. Hier wird sie von Autoren aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und sehr unterschiedlichen Kulturen aufgebaut. Dem Gründer des philosophischen Ansatzes Professor Dr. Friedrich Wallner (Universität Wien) ist diese Festschrift anlässlich seines 70. Geburtstags gewidmet.

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Der Konstruktive Realismus (Günther S. Hanzl)

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(Günther S. Hanzl) Der Konstruktive Realismus Wir können viel lernen von den Philosophen, zum Beispiel „warum es die Welt nicht gibt“, wie Markus Gabriel uns das erklärt. Wahrscheinlich könnte man von anderen auch lernen, warum es die Welt gibt. Oder, warum die Welt eigentlich ein Zwischenzustand zwischen Beidem ist. Oder die Emergenz aus Beidem. Das schiene mir – einem Nicht-Philosophen – die interessanteste These zu sein. Auch wenn „sich über die Philosophie lustig zu machen“ – nach Blaise Pascal – „wirklich philosophieren“ sei, liegt mir dies fern, zumindest seit 18 Jahren; denn damals hatte ich Professor Dr. Fritz Wallner kennen gelernt. Seither versuche ich immer wieder und in allen Lebenslagen zu „verfremden“. Kennen gelernt hatten wir uns unter recht erfreulichen Bedingungen: An ei- nem schönen Hochsommertag – dem 7.Juli 1997 – hoch über dem Luzerner See auf dem Bürgenstock. Es ist wohl eines der schönst gelegenen Kongresszentren überhaupt. Und wahr- scheinlich hat diese Atmosphäre dazu beigetragen rascher Bekanntschaften zu schließen. Eingeladen hatte ein Collegium Humanum zu einem 5-tägigen Kongress unter dem Titel „Fortschritt und Medizin“ oder – in der englischsprachigen Version – „High Technology Medicine – Myth Reality Vision“ (es handelte sich ja um einen „World Congress“!). Ich hatte einen Vortrag am ersten Tag gleich nach der Mittagspause zu halten und unmittelbar vor einem Vortrag eines Professor Dr. Fritz Wallner. Da zur an- gegebenen Zeit der Saal sich mit bereits ungeduldigen Hörern gefüllt hatte, aber Kongressleitung, Moderation und Vorsitz noch gemütlich beim Mittagessen saßen und...

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