Show Less

Die «Teltowgraphie» des Johann Christian Jeckel (1672–1737): Von kirchlichen Stadtsachen

Series:

Edited By Frank Jürgen Seider

Diese Edition präsentiert den zweiten Teil des handschriftlichen Manuskriptes des Pfarrers Johann Christian Jeckel, dessen Chronik der Stadt Teltow («Teltowgraphie») aus einem «weltlichen» und einem «kirchlichen» Teil besteht. Sie schließt an die Edition des ersten Teils der «Teltowgraphie» an, womit nun erstmals das Gesamtwerk Jeckels vorliegt. Die mit Quellen belegten Überlieferungen in der Chronik umfassen den Zeitraum vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zum Ende des ersten Drittels des 18. Jahrhunderts (1500–1735). Den Schwerpunkt des Manuskripts bildet die Kirchengeschichte von Teltow. Der Editor kommentiert den Text Jeckels mit einer Einleitung und einem umfangreichen Erläuterungsapparat, bestehend aus Worterklärungen, Übersetzungen lateinischer Wörter und Passagen sowie Lebensdaten erwähnter Personen. Eine Bibliographie zur Quelle, Register und Quellenverzeichnisse beschließen die Edition.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Vorwort

Extract

Bereits im Jahr 1993 erschien die Quellenedition ‚Die Teltowgraphie des Johann Christian Jeckel’ von Gaby Huch, erarbeitet im Rahmen einer Aspi- rantur. Sie erfasst jedoch nur den ersten Teil der handschriftlichen Chronik des Teltower Pfarrers, die sich in der Sammlung „Manuscripta Borussica“ der Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz befindet. Es war nunmehr eine Frage der Zeit, dass auch der zweite Teil, von historischem Wert dem ersten ebenbürtig, den Weg in eine Veröffentlichung finden wer- de. Einen ersten Versuch unternahm Horst Stürzebecher1 zu einer Zeit, als die Arbeit von Huch gerade beendet war. Dass sein Bemühen wenig Beachtung fand, hatte nicht allein seine Ursache darin, dass er sich nur auf die Transkription der Handschrift beschränkte. Als er im Jahr 1997 verstarb, hinterließ er neben anderen Forschungsarbeiten diesen in zwei Bänden transkribierten zweiten Teil von Jeckel, jedoch ohne dass es in der Öffentlichkeit bekannt wurde. Mein Interesse am Manuskript des zweiten Teils der ‚Teltowgraphie’ wurde erstmals vor mehr als zehn Jahren geweckt. Bei den Recherchen für einen Kirchenführer der Teltower St. Andreaskirche erwiesen sich die Überlieferungen in dieser Niederschrift als einmalige und wertvolle Wis- sensquelle zu ihrer Baugeschichtegeschichte.2 Die Handschrift selbst, mit dem reichen Angebot zur Stadt- und Kirchengeschichte von Teltow, blieb in guter und nachhaltiger Erinnerung. Als sich in den Nachfolgejahren die stadtgeschichtliche Erforschung intensivierte, verstärkte sich zunehmend der Wunsch, auch den zweiten (kirchlichen) Teil der ‚Teltowgraphie’ in einer Quellenedition einem größeren Publikum zur Verfügung zu stellen. Bedeutet dieser...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.