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700 Jahre Pfarrarchiv Perleberg

Findbuch zum Bestand im Domstiftsarchiv Brandenburg mit einer Edition der nachreformatorischen Stiftungsurkunden

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Uwe Czubatynski

Dieses Findbuch erschließt mit dem Pfarrarchiv Perleberg einen wertvollen Bestand zur brandenburgischen Landesgeschichte. Die über einen Zeitraum von 700 Jahren erwachsenen Archivalien ermöglichen vielfältige Einblicke in die Stadt- und Kirchengeschichte. Mit insgesamt 140 Urkunden verfügt dieses Pfarrarchiv über eine ungewöhnlich große Anzahl dieser Quellengattung. Ergänzend zu dem systematisch geordneten Findbuch werden daraus 18 Stiftungsurkunden im Volltext veröffentlicht. Sie umfassen den Zeitraum von 1561 bis 1884 und belegen exemplarisch die lutherisch geprägte Frömmigkeit in einer märkischen Kleinstadt. Eine ausführliche Einleitung widmet sich der Geschichte des Archivs. Das gesamte Material wird durch ein Personen- und Ortsregister erschlossen und durch 20 Abbildungen bereichert.
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Archivalienverzeichnis

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I. Perleberg

0. Akten mit Betreffen mehrerer Hauptgruppen

Kirche Perleberg, enth. u. a.: Stiftung einer Getreiderente zur Verehrung des heiligen Sakraments (1444) (Bl. 1–2); Geldpacht in Dergenthin 1691 (Bl. 3); Zinsen von Hans Christoph von Holsten in Groß Gottschow 1676 (Bl. 4); Geldpacht derer von Kehrberg von einem Hof zu Garz (1533).1676 (Bl. 5); Zinsen von Peter Wolf, Bürger zu Perleberg (1617).1637 (Bl. 6.7.13); „Ackerzins von Peter, nachmals Michael Wolfes Hauslande“ 1662–1679.(1617.1638.1689)–1729 (Bl. 10–12); Zinsen von Peter Paling, Bauer zu „Warenberg“ 1611–1625 (Bl. 8); Verbot, Leinen auf dem Kirchhof von St. Georg zur Bleiche auszulegen (1625) (Bl. 9); Schulden der Kirche zu Perleberg beim „Stendalschen Kasten“ 1683 (Bl. 15–18); Musikalische Bücher (genaue Titel), die dem Konrektor der Schule übergeben werden 1680–1694 (Bl. 19–20); Extrakte aus den Kirchenvisitationsabschieden von 1581 und 1600 über die Jugendunterweisung (Bl. 21); Verzeichnis der Geldabgaben derjenigen, „welche das Bürgerrecht nicht haben, auch der Kirchen und Stadt nicht bedienet sind“ (1636)–1662 (Bl. 22); Verzeichnis der Ausgaben für kurfürstliches und kaiserliches Totengeläute (1602)–1674 (Bl. 23); Verwendung der Kollekte vom 4. Adventssonntag für die Armen 1735 (Bl. 25–27); Landesherrliche Verordnung über Feier des Karfreitages und Einschränkung der Feste St. Johannes (24. Juni), Mariä Verkündigung (2. Februar) und Mariä Heimsuchung (2. Juli) 1696 (Bl. 28); vermutliche Rechnungsprüfung bei Visitationen 1741.1762 (Bl. 29–32); gegen sonntägliche Saufgelage o.J. (18. Jh...

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