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Karrieremapping für Nautikerinnen und Nautiker

Eine evidenzbasierte Analyse von Handlungsempfehlungen zur Einrichtung eines "Graduiertenkolleg Nautik</I>

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Susanne Neumann

Das Buch liefert Handlungsempfehlungen für die Einrichtung eines Graduiertenkollegs Nautik, das im Gegensatz zu anderen Fachrichtungen bis heute nicht existiert. Inhaberinnen und Inhaber nautischer Befähigungszeugnisse sind bei Berufsantritt für den Dienst an Bord gut qualifiziert. Ein Karriereweg in wissenschaftliche Bereiche wird nach der Zeit auf See aber selten in Betracht gezogen. Ein möglicher Grund könnte im Mangel an strukturierten Promotionsmöglichkeiten im Rahmen eines Graduiertenkollegs liegen. Die Autorin zeigt, wie etwaige Kompetenzlücken geschlossen und so der Einstieg in eine wissenschaftliche Laufbahn für Nautikerinnen und Nautiker erleichtert werden könnte. Die Handlungsempfehlungen basieren u. a. auf Erstellung und Abgleich eines Anforderungs-, Kompetenz- und Erwartungsprofils.
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9. Einrichtung eines „Graduiertenkolleg Nautik“ als möglicher Lösungsansatz zum Füllen der identifizierten „Gaps“

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In Kapitel 4.9 wurde bereits das Graduiertenkolleg als eine Variante für die strukturierte Doktorandenausbildung kurz angesprochen. In diesem Abschnitt wird nun, auf den Ergebnissen der bisherigen Untersuchungen aufbauend, das Graduiertenkolleg mit den verschiedenen Merkmalen und Ausgestaltungsmöglichkeiten weitergehend betrachtet.

Im Fokus stehen dabei kooperative Graduiertenkollegs, da die Besonderheiten der Fachrichtung Nautik als einer aus vielen Wissenschaftsbereichen „zusammengesetzten“ Disziplin – welche darüber hinaus nur an Fachhochschulen vertreten ist – eine Kooperation mit einer oder mehreren Universitäten notwendig machen.237 Würden Fachhochschulen das Promotionsrecht erhalten, wäre formal gesehen eine Kooperation nicht unbedingt nötig. Jedoch könnte selbst dann eine Kooperation mit anderen Hochschulen als sinnvoll erscheinen, weil sich so die ausgewiesene Kompetenz in der Seefahrt mit den spezifischen Kompetenzen anderer Hochschulen zum Wohle der Promovierenden kombinieren ließen – wie es etwa bei dem in Kapitel 4.9 beschriebenen Beispiel einer Kooperation der Jade Hochschule mit der Universität Oldenburg der Fall ist (vgl. Jade Hochschule 2014a). Zustimmung hierzu kommt u.a. von Udo Beer, Präsident der FH Kiel, der den interdisziplinären Dialog auch mit anderen Hochschulen für Promovierende als wertvoll erachtet (vgl. Schäfer 2014: 42). ← 433 | 434 →

9.1 Beschreibung der Einrichtung „Graduiertenkolleg“

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