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Von einer idealen Rechtsphilosophie zur Realen Rechtslehre – und wohin dann?

Wandlungen im rechtsontologischen Denken Ernst Wolfs

Edited By Horst Hammen

Der Marburger Rechtsphilosoph Ernst Wolf (1914–2008), dessen rechtsontologischem Denken dieser Band gewidmet ist, ist in den 1950er Jahren von einer idealen Rechtsphilosophie zu seiner in eine reale Wissenschaftslehre eingebetteten Lehre von der Realität rechtlicher Verhältnisse übergegangen. Am Ende seines Lebens sind ihm nicht etwa an seiner realen Wissenschaftslehre im Allgemeinen, wohl aber an seiner Realen Rechtslehre Zweifel gekommen. Der Band zeichnet diese Entwicklungen nach.
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„Nichts ist nichts“ – Was bleibt von der Realen Rechtslehre? Grundlegende Korrekturen durch Ernst Wolf in seinen letzten Lebensjahren

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Ernst Wolf hatte bei seiner Emeritierung im Jahr 1983 sein Lebenswerk scheinbar vollendet. In Abkehr von der herrschenden (idealistischen) Rechtsauffassung hatte er die „Reale Rechtslehre“ geschaffen,1 deren zentrale Aussagen er wie folgt zusammenfasste:

„1. Die Menschenrechte als natürliche unveräußerliche Rechte eines jeden Menschen sind die Grundlage aller anderen rechtlichen Verhältnisse.

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