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Methodisch-didaktische Prinzipien und organisatorische Konzepte für Hebräisch an Hochschulen

Ganna Lirer

Die unterrichtsmethodischen Prinzipien bestimmen die Lehr- und Lernverfahren und dienen als Leitfaden für das unterrichtspraktische Handeln des Lehrers mit dem Ziel, Inhalte konzeptuell strukturiert und zugänglich zu vermitteln. Die lern-, inhalts- und handlungsorientierten Prinzipien fördern den Lernprozess. Das Wissen muss vom Lehrer zugänglich vorgestellt und erläutert sowie von den Lernenden behalten werden. In dieser Arbeit werden die folgenden sieben unterrichtsmethodischen Prinzipien des Fremdsprachenunterrichts am Beispiel des Modernhebräisch-Unterrichts (Iwrit) betrachtet: Lernerorientierung, Kompetenzorientierung, Handlungsorientierung, Aufgabenorientierung, Inhaltsorientierung, Interaktionsorientierung und interkulturelle Orientierung. Zu jedem Prinzip erfolgt eine Beschreibung bzw. Benennung von Einsatzmöglichkeiten im Hebräisch-Unterricht.
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2. Die unterrichtsmethodischen Prinzipien

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2.1  Die Kompetenzorientierung

„Kompetenzorientierung ist ein Schlüsselprinzip modernen Fremdsprachenunterrichts. Es besagt, dass es im Unterricht vor allem darauf ankommt, zu lernen, was man mit der Sprache tun kann: andere Menschen und Kulturen verstehen können, sich mit anderen verständigen können, Texte verstehen und produzieren können, am gesellschaftlichen und kulturellen Leben aktiv teilnehmen können“. (K. Ende/ R. Grotjahn/ K. Kleppin/ I. Mohr, 2013:144) [6].

2.1.1  Was beinhaltet der Begriff „Kompetenz“?

Das gesteuerte Lernen ist ein geplanter, zielgerichteter und kompetenzorientierter Prozess des kontinuierlichen Aufbaus des Sprachwissens.

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