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Westland

Polen und die Ukraine in der russischen Literatur von Puškin bis Babel’

Series:

Mirja Lecke

Die Autorin nimmt Impulse der Postcolonial Studies auf und bezieht sie auf das Russische Imperium. Sie untersucht, wie sich in russischen literarischen Texten die Herrschaft über das «Westland», also die Gebiete im heutigen Litauen, Polen, Weißrussland und der Ukraine, niederschlägt. Diese multi-ethnische Region wird im 19. Jh. durch unterschiedliche historische Narrative und literarisch-ästhetische Konventionen modelliert – etwa in historischen Dramen über Polen oder humoristischen Prosa-Erzählungen über die Ukraine. Mirja Lecke zeichnet ein Bild der russischen Literatur abseits der nationalen Romantradition. Sie analysiert imperiale Dichtungen, aber auch das Werk populärer Erzähler wie Nikolaj Leskov, Aleksandr Kuprin und Vladimir Korolenko, deren Erbe noch der Avantgarde-Autor Isaak Babel’ aufgreift.
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Danksagung

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Diese Arbeit entstand über einen Zeitraum von über zehn Jahren. In dieser Zeit haben sehr viele Kollegen und Freunde mir dabei geholfen, aus vagen Ideen ein Buch zu machen.

Den Anstoß, über Russland mit den Begrifflichkeiten der Postcolonial Studies nachzudenken verdanke ich Alfred Sproede, meinem Münsteraner Lehrer, der als Betreuer die Entstehung dieser Arbeit mit unzähligen Diskussionen, Lektüren und Hinweisen begleitet und gefördert hat. Der Bibliothekar der Münsteraner Slavistik, Christoph Schneider, hat mir geholfen, die Schätze der Sammlung für mein Vorhaben zu nutzen. Wichtige Anregungen und die nötige Zeit, um viel zu lesen und zu schreiben brachte mir ein von der Humboldt-Stiftung geförderter Aufenthalt an der University of California in Berkeley, USA. Dort habe ich von Gesprächen mit meinem Gastgeber, David Frick, aber auch mit Walter Schamschula, Irina Paperno, Olga Matich, Viktor Zhivov, Yuri Slezkine, Peter Glazer, Luba Golburt, Gabriella Safran, Kathryn Schild und Tobias Rees profitiert. Viele Diskussionen bei Tagungen und Gastvorträgen haben mir geholfen, meine Argumentation zu schärfen und Irrtümer als solche zu erkennen, besonders erinnere ich mich an Kommentare von Dietrich Beyrau, Efraim Sicher und Stefan Simonek. Wichtige Verbesserungsvorschläge habe ich aus den Gutachten zur 2008 als Habilitationsschrift eingereichten Version dieses Buches bekommen. Mein Dank geht an die Gutachter: Gerhard Birkfellner, Rolf Fieguth, Walter Koschmal, Ulrich Schmid und Alfred Sproede.

Bei der letzten Überarbeitung des Manuskripts half mir die kritische Lektüre von Anne Hartmann und Dirk...

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