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Der neue Glücksspielstaatsvertrag

Beiträge zum Symposium 2012 der Forschungsstelle Glücksspiel

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Tilman Becker

Das Symposium Glücksspiel konzentrierte sich auf den am 1. Juli 2012 in Kraft getretenen Glücksspieländerungsstaatsvertrag. Dieser Vertrag berücksichtigt erstmalig auch Geldspielgeräte. Damit haben sich für die Automatenbranche zahlreiche Änderungen ergeben, die während des Symposiums aufgenommen und ausführlich diskutiert wurden. Weitere Kernthemen der Veranstaltung betrafen die Werberichtlinien, die Einführung einer Spielerkarte sowie die mögliche Einrichtung einer Glücksspielkommission.
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Vorwort des Geschäftsführenden Leiters der Forschungsstelle Glücksspiel: Tilman Becker

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Vorwort des Geschäftsführenden Leiters der Forschungsstelle Glücksspiel

Prof. Dr. Tilman Becker

Im Fokus des Symposiums Glücksspiel am 10. und 11. Oktober 2012 stand der neue Glücksspielstaatsvertrag, der am 1. Juli 2012 in Kraft getreten war. 200 interessierte Teilnehmer diskutierten Fragen der Regulierung von Glücksspielen, neueste Erkenntnisse zur Glücksspielsucht und rechtliche Aspekte der Glücksspielwerbung. Dabei kamen – wie in den vorigen Jahren – alle Seiten zu Wort: Mitarbeiter von Ministerien und Behörden ebenso wie Glücksspielanbieter, Wissenschaftler und Experten der Suchthilfe. Der vorliegende Konferenzband fasst die Beiträge und Ergebnisse der Tagung zusammen.

Als erster Redner betrat Prof. Dr. Dr. Dr. Felix Tretter, leitender Arzt des Kompetenzzentrums Sucht der Isar-Amper-Klinikum GmbH, das Podium, und ging auf die neurobiologischen Grundlagen und Ursachen für glücksspielbezogenes Suchtverhalten ein. In diesem Zusammenhang erläuterte er das „Suchtgedächtnis des Menschen“ und stellte die Rolle des Belohnungsstoffes Dopamin beim Glücksspiel vor. Eine praxisbezogene Ergänzung dieser Ausführungen stellte der Vortrag von Michael Gauselmann (Gauselmann AG) dar: „Was macht Zufallsspiele mit und um Geld für Verbraucher interessant?“ Im vorliegenden Konferenzband sind diese beiden Beiträge leider nicht enthalten.

Die ersten beiden Beiträge thematisieren das Konzept der Spielerkarte. Detlef Nagel, stellvertretender Geschäftsführer der Westdeutschen Lotterie GmbH & Co. OHG, berichtet von den Erfahrungen seiner Lotteriegesellschaft mit einer Spielerkarte. Westlotto entschied sich, zwei unterschiedliche Karten mit unterschiedlichem Datengehalt anzubieten; die damit gemachten Erfahrungen waren durchweg positiv....

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