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Aufhebung Hegels «Wissenschaft der Logik» in Marx’ «Das Kapital»

Teil 3- Wissenschaft der subjektiven Logik oder die Lehre vom Begriff – - Der Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion sowohl in seinem objektiven wert- als kapitalbegrifflichen Fortgang als auch in seiner wert- und kapitalbegrifflichen Widersp

Abbas Alidoust Azarbaijani

Im dritten Buch von Wissenschaft und im dritten Band von Das Kapital wird ein Thema nach der seit Hegel ein- und von Marx fortgeführten Entwicklungs- wie Wissenschaftstheorie als negativer Einheit von Forschungs- und Darstellungsweise verhandelt. Marx entlarvt den formalen Wert als kapitalsbegriffliche Darstellung der objektiven Sphären des Kapitals.
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Zweites Kapitel: Das Urteil – Alles Wertdasein ist Kapital/Profit

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Zweites Kapitel Das Urteil – Alles Wertdasein ist Kapital/Profit

Die spezifische Bestimmtheit der Einzelheit als das bestimmte Bestimmte, genauer: Einzelnes als »der aus dem Unterschiede [des Allgemeinen an ihm selbst als dem Einzelnen] in die absolute Negativität sich reflektierende Begriff«1, nämlich das Subjekt, fungiert im Urteil wie das Einzelne, als ein Moment des Begriffs als Grundlage (Enz. § 164, Kommentar S. 314). »Das Urteil ist der Begriff in seiner Besonderheit, als unterscheidende Beziehung seiner Momente [hier als Subjekt und Prädikat], die als fürsichseiende und zugleich mit sich, nicht miteinander identische gesetzt sind.«2 Es sind nach wie vor nichts anderes als Begriffsbestimmungen, die sich während der fortlaufenden Darstellungen gestalten, aber als Urteilsbeziehungen, zunächst jede bezogen auf sich.

Der erste Satz über Das Urteil lautet: »Das Urteil ist die am Begriffe [der Subjektivität] selbst gesetzte Bestimmtheit desselben.«3 Derselbe Satz kann ebenso uneingeschränkt vom Formalismus behauptet werden, worin wie immer ein und dieselbe Bestimmung anders aufgefasst wird.

Zunächst soll genauere Verständigung über Das Urteil vonstatten gehen, bevor zur Darstellung seiner Formen vorangeschritten werden. »Das Urteilen ist […] eine andere Funktion als das Begreifen [als verstehende wie erfassende Bestimmen] oder vielmehr die andere Funktion des Begriffs, als es das Bestimmen des Begriffs durch sich selbst ist [als Schließen, unterschieden von Begreifen], und der weitere Fortgang des Urteils in die Verschiedenheit der Urteile ist diese Fortbestimmung des Begriffs.«4 Beim Urteil geht es um nichts anderes als um...

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