Show Less
Restricted access

Vom NS-Volkstum- zum Vertriebenenfunktionär

Die Gründungsmitglieder des "Südostdeutschen Kulturwerks</I> München und der Landsmannschaften der Deutschen aus Rumänien, Ungarn und Jugoslawien

Johann Böhm and Klaus Popa

In dieser Studie werden jene Personen der Öffentlichkeit in Erinnerung gebracht, die die Kriminalität des staatlich institutionalisierten Nationalsozialismus innerhalb der deutschen Volksgruppen in Rumänien, Ungarn und dem ehemaligen Jugoslawien unterstützten und die deutsche Bevölkerung einem verbrecherischen Regime auslieferten. Nach 1945 beherrschten diese ehemaligen Nazis nicht nur die Landsmannschaften der Deutschen aus diesen Ländern in der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch das Südostdeutsche Kulturwerk und die Südostdeutschen Vierteljahresblätter. So konnten sie ihre fragwürdige Geschichtsauffassung ungestört verbreiten und ihre Kritiker mit Schmähkampagnen und Einschüchterungsversuchen verunglimpfen. Deshalb widmet sich diese Arbeit der Frage, wie es möglich war, dass sich diese Vertriebenenpolitiker mit brauner Vergangenheit nach 1945 wieder an die Spitze ihrer Landsleute setzen konnten.
Show Summary Details
Restricted access

Anhang

Extract

Nr. 1.



Nr. 2: Z.K. 1321/1942. Gesamtabkommen. Bestimmungen zur Regelung des Verhältnisses der evangelischen Landeskirche Augsburger Bekenntnisses zur Deutschen Volksgruppe in Rumänien. [PAdAAB, Inl. II C. Akten betreffend Volksdeutsches Kirchenwesen, Band 8 von D VIII 4028 1941 bis 1944]

I.Grundsätzliche Bestimmungen

1. Im Geiste der nationalsozialistischen Weltanschauung sichert die Volksgruppenführung wie den übrigen Bekenntnissen innerhalb der Volksgruppe so auch der evangelischen Landeskirche A. B. in Rumänien die Freiheit ihres religiösen Bekenntnisses und damit der christlichen Verkündigung im Sinne der Augustana für alle kirchlich- religiösen Veranstaltungen und Einrichtungen sowie für das gesamte kirchliche Schrifttum zu, soweit nicht – unter Missbrauch dieser Freiheit – de Bestand der Volksgruppe gefährdet oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen wird.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.