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Se ha hecho camino al andar

Homenaje a Mª I. Teresa Zurdo Ruiz-Ayúcar- Festschrift für Mª I. Teresa Zurdo Ruiz-Ayúcar

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Edited By Mª Jesús Gil Valdés and Isabel García Adánez

Este libro representa parte del legado escrito de Mª I. Teresa Zurdo Ruiz de Ayúcar, veintisiete artículos escritos a lo largo de su vida docente e investigadora que abarca un intervalo de cuarenta años. En una primera parte se agrupan estudios de Lingüística General, Historia y Didáctica de la lengua alemana; en la segunda, estudios contrastivos sobre Gramática y Fraseología, campo en el que su labor ha sido pionera. Con esta selección y reedición de estudios en forma de libro, los que hemos tenido la suerte de ser discípulos y compañeros suyos deseamos agradecerle su labor, su entusiasmo y sus enseñanzas difundiendo su obra para que un público mucho más amplio pueda disfrutar y aprender de ella.
Dieses Buch, dessen Titel direkt auf die in einem der Essays formulierte Frage antwortet, sammelt den Großteil der Publikationen, die von Mª I. Teresa Zurdo Ruiz de Ayúcar fast vierzig Jahre langer Forschungstätigkeit im Bereich der Germanistik zeugen. Das Buch ist in zwei große Teile gegliedert, die jeweils die Hauptbereiche ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit darstellen: einerseits die Geschichte und Didaktik der deutschen Sprache; andererseits die konstrastive Linguistik und die kontrastive Phraseologie, das Forschungsfeld der letzteren Jahre, in dem ihre innovativen Ansätze eine sehr wichtige Rolle für die spanische und internationale Germanistik und Komparatistik gespielt haben. Dieser Sammelband folgt dem über Jahrzehnte zurückgelegten Weg – «se ha hecho camino al andar...» Schritt für Schritt. Es möchte dieses Lebenswerk als eine große Einheit präsentieren, die somit als Weisheits- und Inspirationsquelle dienen soll.
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1.7. Die Lexikalisierung nonverbaler Kommunikationskomponenten in althochdeutschen literarischen Quellen

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Gesprochene und geschriebene Sprache stellen zwei aufeinander bezogene, aber unterschiedlich gestaltete Sprachformen dar, bei denen sich nicht nur formale, sondern auch strukturelle Unterschiede feststellen lassen. Auf die strukturspezifischen Merkmale der gesprochenen Sprache gehen Sprachtheorien meistens nicht ein, und zwar vor allem deshalb, weil die Sprachwissenschaft sich hauptsächlich mit Sprache als rein verbalem Zeichensystem beschäftigt. Diese Einstellung hat zur Folge, daß der Unterschied zwischen gesprochener und geschriebener Sprache eigentlich nur – oder fast nur – auf die Ausdrucksseite zurückgeführt wird, während die Morphologie, die syntagmatischen Beziehungen, die lexikalisch-semantische Struktur und sogar die Textebene ohne Berücksichtigung jener Eigenschaften untersucht und dargestellt werden, die zur Charakterisierung der gesprochenen Sprache dienen. Zwar hat es vor allem in den letzten Jahrzehnten nicht an Vorschlägen gefehlt, die Sprache aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten23, doch ist nicht zu übersehen, das Interesse an den Bestandteilen der Sprechsprache, die nichtverbalen Charakter haben, außerhalb des Bereichs der Linguistik entstanden ist24.

← 109 | 110 → Es liegt auf der Hand, daß das Verhältnis zwischen gesprochener und geschriebener Sprache die Grundlage für meine Fragestellung bildet. Dabei soll jedoch nicht die äußere Gestalt der Sprachzeichen berücksichtigt werden, wie es etwa H. Paul im 21. Kapitel seiner Prinzipien tut, oder in Anlehnung an S. Sonderegger, der konstatiert: „Jede Kultursprache verfügt über ein Schriftsystem, wodurch gesprochene Sprache für kürzere oder längere Zeit in Form eines phonisch reproduzierbaren graphischen Zeichensystems festgehalten werden kann“25. Bei meinem Vorhaben geht es dagegen eher...

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