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BERGeLEBEN

Naturzerstörung – Der Alptraum der Alpen- Eine Kritik des Tourismus im Tiroler Ötztal

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Ursula Scheiber

Moderne Seilbahnstationen auf den höchsten Gipfeln, Kunstschneeherstellung auf den schwindenden Gletschern, Wellnessanlagen, gefüllt mit dem Wasser aus dem Berginneren, und Freizeitparks in den Talebenen: Die touristischen Projekte in den Alpentälern suggerieren Fortschritt und eine Neuschöpfung angeblich besserer Lebensbedingungen. Der analytische Blick durch die Brille der Kritischen Patriarchatstheorie lässt erkennen, dass dabei für einen historischen Moment und den Profit einiger weniger die Zukunft der Bergnatur und der Menschen brutal aufs Spiel gesetzt wird. Die konkreten Beispiele aus dem Tiroler Ötztal zeigen: Die gegenwärtige Zivilisation ist nicht nur weltweit, sondern auch vor unserer Haustür dabei, unseren Lebensraum zu vernichten. Was kann getan werden, um das Bergleben nicht irreversibel zugrunde gehen zu lassen?
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Literaturverzeichnis

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Abram, David: Im Bann der sinnlichen Natur. Die Kunst der Wahrnehmung und die Mehr-als-Menschliche-Welt, Klein Jasedow, 2012

Abt, Theodor: Auf der Suche nach einem Dialog mit der Natur, in: GAIA, Nr. 6, 1992, S. 318-332

Akhter, Farida: Resisting Capitalist Patriarchy: The Nayakrishi Way, in: Behmann/Frick/Scheiber/Wörer (Hrsg.), 2013, S. 171-180

Amstädter, Rainer: Der Alpinismus. Kultur – Organisation – Politik, Wien, 1996

Anders, Günther: Die Antiquiertheit des Menschen, München, 1968

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