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Finnische Germanistentagung 2012

Einblicke und Aussichten

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Edited By Irma Hyvärinen, Ulrike Richter-Vapaatalo and Jouni Rostila

Die Finnische Germanistentagung 2012 brachte rund 70 FachkollegInnen aus dem ganzen Land nach Helsinki. Im Dialog mit renommierten WissenschaftlerInnen aus dem Ausland thematisierten sie Aktuelles in Forschung und Lehre. Dieser Band enthält die Plenarvorträge und ausgewählte, in einem Referee-Verfahren begutachtete Sektionsbeiträge in vier Blöcken: «Einblicke in die Lage des Deutschen in Finnland», «Deutsch im Gebrauch», «Deutsch im Unterricht» und «Literatur als Kulturgut». Die rege Beteiligung und die Bandbreite der Tagung beweisen, dass es nicht schlecht bestellt ist um die finnische Germanistik, dass es jedoch gemeinsamer Bemühungen bedarf, um die akademische Existenz und den traditionell hohen Standard des Fachbereichs auch weiterhin zu sichern.
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Literaturrezensionen im DaF-Unterricht Eine Projektskizze: Christian Rink

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Im vorliegenden Beitrag sollen Anwendungsmöglichkeiten von Literaturrezensionen im universitären DaF-Unterricht (in Finnland) diskutiert werden. Hierzu werden neben eigenen Erfahrungen aus dem sprachpraktischen Unterricht theoretische Überlegungen zur Besonderheit der Textsortenvariante Literaturrezension und besonders zum Anwendungspotential fiktionaler Literatur dargelegt. Eingebettet sind diese Überlegungen in die Darlegung einer Projektskizze zu einem Forschungsvorhaben, in dem Rezensionen aus Deutschland und Finnland in einem sprachpraktischen und interkulturellen Literaturwissenschaftsunterricht behandelt werden. Dabei sollen die Studierenden sowohl eigene Rezensionen zu ausgewählten Werken der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur verfassen als auch fremde Rezensionen hierzu vergleichend analysieren. Diese Rezensionen und Analysen sollen danach ausgewertet und eigenen Rezensionsanalysen gegenübergestellt werden.

Literaturrezensionen lassen sich schon im Anfängerunterricht auf A2-Niveau gewinnbringend nutzen. Sowohl Textkompetenz im Allgemeinen als auch argumentatives Schreiben im Besonderen lassen sich dabei effektiv einüben, mit einem nicht zu unterschätzenden Vorteil: Erfahrungsgemäß ist generell die Motivation der Studierenden hoch, selbst gewählte literarische Werke, aber auch Filme, Kunstausstellungen etc. kritisch zu bewerten und eine eigene Meinung in der Textarbeit zu entwickeln. Die Textsorte Rezension ist dabei erfahrungsgemäß offen genug, um allen Studierenden einen Zugang zu gewährleisten, darüber hinaus sind häufig genügend Vorkenntnisse, d. h. Kenntnisse verschiedenartiger Rezensionen vorhanden. Empfehlenswert ist dennoch, anhand von Mustern Vertextungsstrategien und Textbausteine zu behandeln. An Materialsammlungen mangelt es dabei nicht. Sowohl in den klassischen Printmedien als auch in diversen Blogs und Rezensionsorganen wie und wird man rasch fündig.

Zu berücksichtigen ist jedoch, dass Argumentieren in...

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