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Das fremde Japan: Ainu – Kami – Shinto

Die prähistorischen Wurzeln im Weltbild der Japaner

Ina Mahlstedt

Die unsichtbaren Kami sind auch im modernen Japan allgegenwärtig. Die vom Shinto verehrten Geistwesen der Natur prägen bis heute das Selbstverständnis der Japaner. Die Autorin stellt heraus, dass sich die religiösen Muster des Shinto auf das ungewöhnliche Weltbild der alten Ainu-Jäger zurückführen lassen. Nicht zuletzt anhand ihrer Schöpfungsgesänge, den Yukar, beleuchtet die Religionswissenschaftlerin die ursprüngliche Lebenswelt der prähistorischen Jäger. Schon die Ainu erklärten sich das Phänomen des Schöpferischen mit einer parallelen Welt, in der sich unsichtbare Kamui aus innerer Kraft in allen Formen der Natur materialisieren können. Auf der Grundlage dieses Weltbildes hat der Shinto ein organisiertes Ritualsystem entwickelt, das die Harmonie mit den Kami zum Wohle Japans sicherstellt.
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Literatur

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Adami, Norbert (1991): Religion und Schamanismus der Ainu auf Sachalin. Ein Beitrag zur historischen Völkerkunde Nordostasiens. München 1991

Antoni, Klaus (1988): Miwa, der heilige Trank. Zur Geschichte und religiösen Bedeutung des alkoholischen Getränkes (Sake) in Japan. Stuttgart 1988

Anesaki, Masaharu (1930): History of Japanese Religion. With special Reference to the social and moral Life of the Nation. London 1930

Batchelor, John (1901): The Ainu and their Folk-Lore. London 1972 (Reprint der Ausgabe von 1901)

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