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Poesia do terceiro espaço

Lírica lusófona contemporânea

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Edited By Verena Dolle and Anne Begenat-Neuschäfer

A ideia do presente volume nasceu durante o IX Congresso de Lusitanistas de Alemanha (Descobertas e utopias: a diversidade dos países de língua portuguesa) em Viena em setembro de 2011, na seção intitulada Poesia do terceiro espaço – lírica lusófona contemporânea. Os artigos reunidos neste volume refletem um termo crucial para os estudos pós-colonias, o epônimo «terceiro espaço». Cunhado por Homi Bhabha e frequentemente usado em sentido abrangente, o termo serve como ponto de partida heurístico para analisar a ideia de espaço na poesia dos séculos XX e XII.
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Vorwort: Anne Begenat-Neuschäfer

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Den „Dritten Raum“ in der zeitgenössischen lusophonen Lyrik analytisch zu erfassen, war das Ziel der gleichnamigen Sektion des Lusitanistentages 2011 in Wien, deren Arbeiten nachfolgend in dreizehn Beiträgen dokumentiert werden.

Als erster Ort des „Dritten Raumes“ ist dabei, worauf Verena Dolle in ihrer Einführung hinweist, im Sinne Mallarmés seit dem 19. Jahrhundert das Blatt Papier anzusehen, auf dem sich das dichterische Schreiben Raum und Ausdruck bzw. Leere und Schweigen schafft. In allen Beiträgen kommt daher der Beschäftigung mit dem sprachlichen Material, seinen rhetorischen und stilistischen Eigentümlichkeiten, seiner Dichte und seinen Leerstellen, besondere Aufmerksamkeit zu, weil sich in Aneignung und (Wieder-)Verwendung der Sprache die Öffnung des eigenen Raumes und die Interdependenz mit anderen poetischen Räumen nachvollziehen lässt. Hilfreich war den Sektionsdebatten, dass das dichterische Wort selbst dank der Anwesenheit von Ricardo Gil Soeiro im Gespräch präsent blieb.

Ausgehend vom konkreten geographischen Raum zwischen Portugal, Brasilien und dem lusophonen Afrika ging es um eine Bestandsaufnahme der Selbst- und Fremdverortung des dichterischen Raumes, der sich zwischen den Zeiten (vom 18. bis ins 21. Jahrhundert), zwischen den Epochen des Imperialismus, Kolonialismus und Post-Kolonialismus und zwischen den Kontinenten (Europa, Afrika und Südamerika) konstituiert. Auf das Raumbewusstsein, wie es sich von einem europäischen Standort auch nach dem Ende des Traumes vom Império dichterisch bestimmt, gingen die Beiträge von Flavio Quintale und Anne Begenat-Neuschäfer ein.

Benjamin Meisnitzer bot eine Lektüre des Meeres als...

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