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HeldenGeschlechtNarrationen

Gender, Intersektionalität und Transformation im Nibelungenlied und in Nibelungen-Adaptionen

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Susanne Schul

Das Nibelungenlied zählt zu den bekanntesten Texten des Mittelalters. Seine Bedeutung für die europäische Heldenepik spiegelt sich auch in den vielfältigen Adaptionen wider, die den Stoff bis heute in Erinnerung halten. Die Studie geht dieser andauernden Faszination nach und fragt aus einer medienkomparativen Perspektive, wie sich gender- und narrationsspezifische Darstellungsformen gegenseitig beeinflussen. Hierfür werden dem Epos drei Adaptionen aus Drama, Film und Fernsehtheater aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert gegenübergestellt. Die Studie bezieht theoretische Debatten der Gender Studies, Narratologie und Intersektionalität mit ein. Die Geschlechterentwürfe eröffnen subversives Potential, entwerfen neue Handlungsspielräume und lassen typisierte Muster der Geschlechterdifferenz brüchig werden.
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Reihenübersicht

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MeLiSMedien – Literaturen – Sprachen in Anglistik/Amerikanistik, Germanistik und Romanistik

Herausgegeben von Claudia Brinker-von der Heyde, Daniel Göske, Peter Seibert und Franziska Sick

Band 1

Claudia Brinker-von der Heyde / Helmut Scheuer (Hrsg.): Familienmuster – Musterfamilien. Zur Konstruktion von Familie in der Literatur. 2004.

Band 2

Franziska Sick / Beate Ochsner (Hrsg.): Medium und Gedächtnis. Von der Überbietung der Grenze(n). 2004.

Band 3

Christoph Seifener: Schauspieler – Leben. Autobiographisches Schreiben und Exilerfahrung. 2005.

Band 4

Andrea Geffers: Stimmen im Fluss. Wasserfrau-Entwürfe von Autorinnen. Literarische Beiträge zum Geschlechterdiskurs von 1800–2000. 2007.

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